Christiane Krüger (* 8. September 1945 in Hamburg) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben Christiane Krüger ist die Tochter der Schauspielerin Renate Densow (1918–2006) und seit 1954 Adoptivtochter von Densows Mann Hardy Krüger (1928–2022). Sie ist die ältere Halbschwester der Schauspieler Malaika Krüger (* 1967) und Hardy Krüger junior (* 1968). Krüger wuchs in der Schweiz auf und erhielt ihre Ausbildung bei der Schauspiellehrerin Else Bongers in Berlin. Krüger debütierte am Theater Koblenz und spielte an der Komödie Berlin.
Ihr Filmdebüt hatte sie 1967 in 48 Stunden bis Acapulco. Seither spielte sie zahlreiche Rollen in Filmen, vor allem aber im Fernsehen. Auch in zwei Edgar-Wallace-Filmen wirkte Krüger mit. Eine ihrer wenigen Hauptrollen im Kino war 1973 eine an Eva Perón erinnernde Diktatorengattin in Sie nannten sie kleine Mutter. In den Krimireihen Der Kommissar, Derrick, Der Alte, Tatort und SOKO 5113 wirkte sie mehrmals mit. 1982/83 ging sie als Bühnenpartnerin von Horst Janson auf Theatertournee, zwei weitere Tourneen folgten.
1972 ließ sie sich für den deutschen Playboy ablichten.
1974 heiratete Christiane Krüger den Maler und Fotografen Manfred Bockelmann, den Bruder des Sängers Udo Jürgens; der gemeinsame Sohn Tim Krüger-Bockelmann arbeitet ebenfalls als Schauspieler. Die Ehe wurde geschieden.
Christiane Krüger lebt am Starnberger See.
Filmografie 1967: 48 Stunden bis Acapulco 1968: Der Mann mit dem Glasauge 1969: Das ausschweifende Leben des Marquis de Sade (De Sade) 1969: Das Gesicht im Dunkeln (A doppia faccia) 1969: 11 Uhr 20 (Fernsehfilm) 1970: Boomerang 1970: Der Kommissar – Messer im Rücken 1970: Paul Temple – Die Zigarre (Fernsehserie) 1971: Fluchtweg St. Pauli – Großalarm für die Davidswache 1971: Der Kommissar – Der Tod des Herrn Kurusch 1973: Sonderdezernat K1 – Kassensturz nach Mitternacht 1973: Sie nannten sie kleine Mutter (Little Mother) 1973: Mordprojekt G (The Internecine Project) 1974: Tatort: Playback oder die Show geht weiter (Fernsehreihe) 1974: Auch ich war nur ein mittelmäßiger Schüler 1974: Der Kommissar – Der Liebespaarmörder 1976: Mit Rose und Revolver (Fernsehserie) 1977: Die Mädchen aus dem Weltraum (Fernsehserie) 1977: Es muß nicht immer Kaviar sein (Fernsehserie) 1977: Der Alte – Konkurs (Fernsehserie) 1978: Eine seltsame Bescherung 1979: Das Gold der Wüste (Golden Soak) 1979: Der Graf von Monte Christo (Le Comte de Monte-Cristo, Fernsehmehrteiler) 1980: Arsène Lupin joue et perd 1980–1994: Derrick (Fernsehserie, 8 Folgen) 1981: Sehnsucht nach dem rosaroten Chaos (Salut, j'arrive) 1982: Der Alte – Die Beute 1982: Der letzte Kampf (Le dernier combat) 1982: Tatort: Trimmel und Isolde 1983: Unsere schönsten Jahre (Fernsehfilm) 1984: Schwarz Rot Gold – Blauer Dunst (Fernsehserie) 1984: Streng vertraulich (auch Co-Drehbuch) 1984: Eine Frau für gewisse Stunden 1985: Der Alte – Flüstermord 1985: Tatort: Schmerzensgeld 1985: Die Schwarzwaldklinik – Die Heimkehr 1985: Anne auf Green Gables (Anne of Green Gables; Fernseh-Miniserie) 1986: Der Fahnder – Der Parasit (Fernsehserie) 1988: Der Alte – Der Freispruch 1989: Zimmer 36 1989: Peter Strohm – „... es muss doch mehr als alles geben“ (Fernsehserie) 1991: Die lieben Verwandten 1992: Ein Fall für zwei – Scheine spielen schwarz (Fernsehserie) 1993: Glückliche Reise – Portugal (Fernsehreihe) 1994: Geschichten aus der Heimat (Fernsehserie), Episode: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten 1996: Tatort: Der Entscheider 1998: Alles Bob! 1999: No Sex (Fernsehfilm) 2001: SOKO Kitzbühel – Tod bei Tisch 2006: Der Traum ihres Lebens (Fernsehfilm) 2007: Winnetou darf nicht sterben (Dokumentarfilm) 2009: Der Kaiser von Schexing – Zwischendurch (Fernsehserie) 2011: Kissenschlacht (Fernsehfilm) 2013: SOKO 5113 – Es bleibt in der Familie (Fernsehserie)
Synchronrollen Die Mädchen aus dem Weltraum (als Ossrawa (Octavia)) Der Graf von Monte Christo (als Madame de Villefort) Ein Zauberhaftes Mädchen (als Mrs. Allan)
Literatur Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 542. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 4: H – L. Botho Höfer – Richard Lester. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 497.
Einzelnachweise
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Daten und Bilder von Christiane Krüger
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Deutschland) Kategorie:Playboy-Model ⚭Christiane Kruger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1945 Kategorie:Frau