Das Bergächtle (in Abwandlung auch: Berggächtle) ist ein (in älteren Quellen: ) hoher Nebengipfel des Schnecks im Saloberkamm, der beim Laufbacher Eck nach Nordosten abzweigt. Der Gipfel mit dem Charakter eines Grasbergs liegt südwestlich vom Giebel. Die Botanik des Bergächtles ist ähnlich der von Höfats oder Schneck.

Besteigung Auf das Bergächtle führt kein markierter Weg. Es kann weglos von der Feldalpe erreicht werden. Dieser Anstieg erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Der Weiterweg über den Kamm in Richtung Salober und Laufbacher Eck wird gelegentlich von erfahrenen Bergsteigern durchgeführt (Schwierigkeit: III).

Namensherkunft Bergächtle ist das Diminutiv des Wortes Bergacht, das „Bärenwechsel“ bedeutet. Thaddäus Steiner vermutet, dass in der Vergangenheit südlich des Gipfelaufbaus ein Bärenwechsel den Grat gequert hat. Bergächtle wurde als Bezeichnung dieser Stelle in Karten übernommen. Bei einer späteren Übernahme wurde der Name dann offensichtlich dem heute damit bezeichneten Gipfel zugeordnet.

Literatur Zettler/Groth: Alpenvereinsführer Allgäuer Alpen. München, Bergverlag Rudolf Rother 1984. ISBN 3-7633-1111-4

Einzelnachweise Thaddäus Steiner: Allgäuer Bergnamen. 2. Auflage. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-8987-0389-5 (S. 30). Bayerische Vermessungsverwaltung (Hrsg.): Digitales Geländemodell 1m (DGM1), GeoTIFF-Datei 605_5251, heruntergeladen und mittels QGIS ausgewertet am 18. August 2026

Dieter Seibert: Allgäuer und Ammergauer Alpen mit Tannheimer Bergen. Alpenvereinsführer. 18. Auflage. Bergverlag Rother, München 2013, ISBN 978-3-7633-1126-2 (S. 294).

Kategorie:Allgäuer Alpen Kategorie:Geographie (Bad Hindelang)