Resch () ist eine Stadt in der Oblast Swerdlowsk (Russland) mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Die Stadt liegt östlich des Mittleren Urals, etwa 80 km nordöstlich der Oblasthauptstadt Jekaterinburg am gleichnamigen Fluss Resch, dem rechten Quellfluss der Niza im Flusssystem des Ob.
Resch bildet einen gleichnamigen Stadtkreis.
Die Stadt liegt an der 1916 eröffneten Eisenbahnstrecke Jekaterinburg – Tawda.
Geschichte Resch entstand 1773 im Zusammenhang mit der Errichtung eines Eisenwerkes, welches bis ins beginnende 20. Jahrhundert für seine Kunstschmiedeerzeugnisse bekannt war. 1943 erhielt der Ort Stadtrecht. In Resch bestand das Kriegsgefangenenlager 523 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.Maschke-Kommission: Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.
Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1939 9.726 1959 21.298 1970 29.895 1979 37.905 1989 43.429 2002 39.881 2010 38.215 Anmerkung: Volkszählungsdaten
Kultur und Sehenswürdigkeiten Im Stadtzentrum von Resch ist ein Teil der historischen Holzbebauung erhalten, außerdem die Kirche Johannes' des Täufers auf dem Orlowberg (/ zerkow Ioanna Predtetschi na Orlowoi gore) und die Kirche Christi Geburt (/ zerkow Roschdestwa Christowa).
Die Stadt besitzt ein Historisches Museum.
Wirtschaft In der Nähe der Stadt werden Nickelerze gefördert, auf deren Grundlage die Reschnikel AG in der Stadt eine Nickelhütte betreibt. Außerdem gibt es eine Maschinenfabrik und Betriebe der Holz- und Bauwirtschaft.
Resch wird von einem Landwirtschaftsgebiet umgeben.
Einzelnachweise
Weblinks
Webseite der Stadtverwaltung (russisch) Resch auf mojgorod.ru (russisch)
Kategorie:Ort in der Oblast Swerdlowsk Kategorie:Ort im asiatischen Russland Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1943