Kussa () ist eine Stadt in der Oblast Tscheljabinsk (Russland) mit Einwohnern (Stand ).
Geografie Die Stadt liegt an der Westflanke des Südlichen Ural etwa 180 km westlich der Oblasthauptstadt Tscheljabinsk bei der Mündung der Kussa in den Ai, einem linken Nebenfluss der Ufa im Flusssystem der Kama.
Kussa ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.
Die Stadt liegt an der 1916 eröffneten, ursprünglich West-Ural-Eisenbahn genannten Eisenbahnstrecke Kalino (bei Tschussowoi)–Druschinino–Berdjausch.
Geschichte Kussa entstand 1778 im Zusammenhang mit der Errichtung des Eisenwerkes Kussinski Sawod und erhielt am 18. Januar 1943 Stadtrecht.
Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1939 13.829 1959 21.753 1970 21.155 1979 21.926 1989 22.606 2002 20.316 2010 18.792 Anmerkung: Volkszählungsdaten (1939 gerundet)
Kultur und Sehenswürdigkeiten Die Stadt besitzt ein Museum für Kunstguss, welcher vom Kussaer Eisenwerk seit den 1880er Jahren betrieben wird.
In der Umgebung verschiedene Naturschönheiten, wie Felsen im Tal des Ai, sowie bekannte Mineralienfundstellen.
Wirtschaft In Kussa gibt es eine Maschinenfabrik sowie ein Werk zur Herstellung künstlicher und Verarbeitung natürlicher Schmucksteine und Schleifmittel, daneben Holzwirtschaft.
Söhne und Töchter der Stadt Wladimir Iwanow (* 1987), Badmintonspieler Jegor Schalapow (* 1995), kasachisch-russischer Eishockeyspieler
Einzelnachweise
Weblinks
Inoffizielles Stadtportal (russisch) Kussa auf mojgorod.ru (russisch)
Kategorie:Ort in der Oblast Tscheljabinsk Kategorie:Ort im europäischen Russland Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1943