Großkröbitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Milda im thüringischen Saale-Holzland-Kreis. Zum ihm gehören außerdem die Siedlungen Kleinkröbitz und Plinz.

Geographie Der Ort Großkröbitz befindet sich im westlichen Teil des Landkreises und liegt etwa 32 Kilometer Luftlinie westsüdwestlich der Kreisstadt Eisenberg. Nur 300 Meter östlich befindet sich die Ortslage von Kleinkröbitz. Zwischen beiden Ortsteilen entspringt der Forellenbach – ein kaum zehn Kilometer langer (linker) Zufluss der Saale.

Geschichte Der Ort wurde 1238 als Krupitz und 1414 als Cropitz erwähnt und gehörte zum Burgbezirk der Leuchtenburg. Als Zierde des Ortes galt der Edelhof mit einer im Baustil der Renaissance errichteten Toreinfahrt. Die Kirche wurde 1718 neu errichtet, im Pfarrgarten befand sich um 1900 ein Taufstein der Vorgängerkirche.Paul Lehfeldt: Grosskröbitz. In: Paul Lehfeldt: Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens. Band 2: Herzogthum Sachsen-Altenburg. Westkreis. Amtsgerichtsbezirke Roda, Kahla, Eisenberg. Gustav Fischer, Jena 1888, S. 90–93.

Die Ortschaft stellte bis zur Bildung der Einheitsgemeinde Milda am 1. April 1992 gemeinsam mit Kleinkröbitz und Plinz die Gemeinde Großkröbitz dar.Statistisches Bundesamt: Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.

Religion Das evangelisch-lutherische Pfarramt Großkröbitz ist für das gleichnamige Kirchspiel Großkröbitz zuständig. Dazu gehören die Orte Drößnitz mit Wittersroda, Pfarrkeßlar, Großkröbitz mit Kleinkröbitz, Keßlar mit Lotschen, Kottenhain, Meckfeld, Milda, Rodias, Zimmritz.

Literatur Hannelore Kuhn: Familienbuch des Kirchspiels Großkröbitz. (Saale-Holzland-Kreis). 1575 bis 1826 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF. 3, ). Als Manuskript gedruckt. Arbeitsgemeinschaft für Mitteldeutsche Familienforschung, Leipzig u. a. 1998.

Einzelnachweise

Weblinks

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