Kötschach (Koče) ist ein Straßenmarkt in der Gemeinde Kötschach-Mauthen in Kärnten. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).

Die Siedlung entstand schon vor der Römerzeit am Weg aus dem Drautal über den Gailbergsattel zum Plöckenpass. Urkundlich wurde es erstmals im Jahre 1307 zum Görzischen Amt genannt. Im 15. Jahrhundert stand Kötschach unter der Herrschaft des österreichischen Landesfürsten Kaiser Friedrich III. Durch den Bergbau wurde Kötschach zum bedeutendsten Ort im oberen Gailtal. Kirchlich war Kötschach ab 811 Teil des Patriarchats Aquileja, bis der Kaiser Josephs II. das Gebiet der Diözese Gurk zuteilte. Die bäuerliche Gehöftform ist der Paarhof mit Breitgiebelhäusern, Stallscheunen mit Trockengängen und Stangengerüsten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche Unsere liebe Frau Friedhofskapelle Einsiedelkapelle hl. Johann Nepomuk Kapelle neben der Gailbergstraße Evangelische Friedenskirche Ehemaliges Servitenkloster, jetzt Konvent der Söhne des Ordens Mariä Ehemaliges Amtshaus der Herrschaft Pittersberg Denkmal zu Franz Freiherr von Schmidt-Zabierow Museum 1915–18 (Plöckenmuseum), Museum zum Gebirgskrieg 1915–1918

Persönlichkeiten Joseph von Pichler (1730–1808), Maler Johann Klaus (1808–1885), Postmeister und Politiker

Literatur Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Kärnten. Kötschach. Verlag Anton Schroll & Co, Dritte, erweiterte und verbesserte Auflage, Wien 2001, S. 417–420, ISBN 3-7031-0712-X.

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Kategorie:Ort im Bezirk Hermagor Kategorie:Geographie (Kötschach-Mauthen) Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Kärnten Kategorie:Ersterwähnung 1307