Eva Weissenberger (* 3. Oktober 1972) ist eine österreichische Journalistin, Medienmanagerin und Buchautorin. Von Jänner 2015 bis Jänner 2017 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift News.derStandard.at: "News"- Weissenberger geht, Mitterstieler übernimmt. Artikel vom 21. Dezember 2016, abgerufen am 21. Dezember 2016.Weissenberger verabschiedet sich von den "News"-Lesern. Artikel vom 28. Jänner 2017, abgerufen am 1. Februar 2017.
Leben Weissenberger begann ihre Karriere 1998 bei der Tageszeitung Die Presse. Daneben leitete und moderierte sie bei dem Wiener Kabel-Fernsehsender TIV das wöchentlich ausgestrahlte Polit-Magazin Newsroom. Von 2000 bis 2005 arbeitete sie als Politik- und Medienredakteurin bei der Wochenzeitung Falter. Freitags erschien ihre Kolumne Weissraum in der Tageszeitung Die Presse. In den Jahren 2000 und 2001 war sie Moderatorin der online Videodiskussion Echtzeit auf wienweb.at. 2005 wechselte Weissenberger zum ORF, wo sie für die Zeit im Bild sowie die Magazine Report und wie bitte? Beiträge gestaltete beziehungsweise als Außenmoderatorin im Einsatz war. 2007 wechselte sie in das Wiener Büro der Kleinen Zeitung. Von 2012 bis 2015 war Weissenberger als Nachfolgerin von Reinhold Dottolo Chefredakteurin der Kleinen Zeitung Kärnten. Unter ihrer Leitung erschien 2013 erstmals eine durchgehend zweisprachige Beilage zum Bleiburger Wiesenmarkt/Pliberški jormak"Kleine Zeitung" erstmals mit zweisprachiger Beilage, derstandard.at, 30. August 2013.
Am 2. Dezember 2014 wurde bekannt, dass Weissenberger als Chefredakteurin zur Zeitschrift News wechselt.derStandard.at - Bestätigt: Eva Weissenberger wird "News"-Chefin. Artikel vom 2. Dezember 2014, abgerufen am 2. Dezember 2014. Der Erscheinungstag des Magazins wechselte daraufhin von Donnerstag auf Samstag.derStandard.at - Interview mit Eva Weissenberger. Artikel vom 20. Februar 2015, abgerufen im Oktober 2015 Weissenberger besetzte außerdem die Führungsriege des Magazins neu, in die Redaktion sowie in die Art Direktion berief sie ehemalige Weggefährten der Wochenzeitung Falter sowie Redakteure und Redakteurinnen von Puls 4, dem Standard, ServusTV oder der Furche. Sie kündigte außerdem eine neue Tonalität sowie eine neue Optik für das Magazin an.Wiener Zeitung online. Artikel vom 18. Februar 2015, abgerufen im Oktober 2015. Mit Ende Jänner 2017 verließ sie die Zeitschrift News, ihr folgte Esther Mitterstieler als Chefredakteurin nach.
Seit 2017 betreibt Weissenberger gemeinsam mit Julia Ortner und Sebastian Krause das Podcastlabel und die Medienkonzeptionsfirma Missing Link Media. Gemeinsam veröffentlichen sie den ersten regelmäßigen Politikpodcast Österreichs „Ganz offen gesagt“. Sie absolviert aktuell den Masterstudiengang „Leadership in digitaler Kommunikation“ an der Universität der Künste Berlin und dem Institut für Medienmanagement an der Universität St. Gallen.
Eva Weissenberger ist Vortragende an der Österreichischen Medienakademie, Kuratorium für Journalistenausbildung in Salzburg und an der FHWien. Sie tritt regelmäßig als Ko-Moderatorin der Pressestunde (ORF 2) und von «60 Minuten.Politik» (ORF III) auf. Sie sitzt im Vorstand von IQ Österreich, einer Initiative für Qualität im Journalismus und war von 2011 bis 2014 Vorsitzende des Vereins. Seit der Wiederbelebung des Selbstkontrollorgans Österreichischer Presserat ist Weissenberger Mitglied einer der drei Senate. Weissenberger ist stellvertretende Vorsitzende des Publizistischen Beirates des VÖZ.
Im Dezember 2018 wurde bekannt, dass sie ab Jänner 2019 die Leitung des Data & Media Centers der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) übernehmen soll.Wirtschaftskammer Österreich: Eva Weissenberger wird Leiterin des neuen Data & Media Centers. OTS-Meldung vom 7. Dezember 2018, abgerufen am 8. Dezember 2018. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 war sie Vizepräsidentin des Friedrich Funder Instituts und Mitglied des Fachbeirates des fjum_forum journalismus und medien wien.Eva Weissenberger LinkedIn Seit 2022 ist sie Mitglied der Presseförderungskommission der KommAustria sowie Mitglied im Förderbeirat für den Privatrundfunk der RTR.
Auszeichnungen 2002: Journalistinnenpreis Die Spitze Feder 2004: Ambassador Milton Wolf-Fellowship an der Duke University, Durham, North Carolina, USA. 2009: Kurt-Vorhofer-Preis„Kurt-Vorhofer-Preis“ geht an Eva Weissenberger. In: diepresse.com. 7. Mai 2009, abgerufen am 5. Dezember 2021. 2009: Alfred Geiringer-Stipendium für das Thompson Reuters Institute for the Study of Journalism, Oxford University, Oxfordshire, UK. 2012: Leopold-Kunschak-Pressepreis 2013: Concordia-Preis für Pressefreiheit für die Redaktion der Kleinen Zeitung Kärnten 2013: Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis
Werke Klaus Stimeder, Eva Weissenberger: Trotzdem. Die Oscar Bronner Story. Ueberreuter, 2008. Neu aufgelegt unter dem Titel Trotzdem. Oscar Bronner. Eine Biografie. redelsteiner dahimène edition, Wien 2013.
Weblinks
Interview mit Chefredakteurin Eva Weissenberger, Kleine Zeitung 25. Jänner 2014 ORF 60 Minuten.Politik, Polittalk mit Eva Weissenberger Online-Artikel über Die Oscar Bronner Story Missing Link Media: Webseite
Einzelnachweise
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