mini|Marienkapelle in Nittingen
Nittingen ist ein Gemeindeteil der Stadt Oettingen in Bayern im schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Die Gemarkung Nittingen hat eine Fläche von 5,064 km². Sie ist in 359 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 14105,86 m² haben. In ihr liegen die Gemeindeteile Bettendorf, Nittingen und Seehof.
Lage Das landwirtschaftlich geprägte Dorf hat 189 Einwohner (Stand 2007) und liegt im Nördlinger Ries, 2,5 km südwestlich von Oettingen.
Geschichte Am 13. Januar 1307 wurde Nittingen erstmals urkundlich erwähnt. Funde legen nahe, dass das heutige Ortsgebiet bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war.
Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde zusammen mit ihren Gemeindeteilen Bettendorf und Seehof in die Stadt Oettingen eingegliedert. Die Gemeinde Nittingen führte ein Wappen.
Wirtschaftlich bestimmend ist der Anbau von Kartoffeln, die in der Umgebung verkauft werden.
Jedes Jahr findet ein Fest statt, das an die Gründung erinnert. Dabei treten Tenorhorngruppen und Musiker mit mittelalterlichen Instrumenten auf. Beim abendlichen Festbankett werden ausschließlich warme Kartoffelspezialitäten angeboten.
Baudenkmäler Sehenswert sind die katholische Marienkapelle vom Anfang des 18. Jahrhunderts und die Feldkapelle an der Straße nach Oettingen, die aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt.Bernd-Peter Schaul (Bearb.), Otto Braasch (Luftaufnahmen): Denkmäler in Bayern. Schwaben. Oldenbourg, München 1986. ISBN 3-486-52398-8
Weblinks
Nittingen auf der Website von Oettingen
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Donau-Ries Kategorie:Oettingen in Bayern Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Donau-Ries) Kategorie:Ersterwähnung 1307 Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Gemarkung im Landkreis Donau-Ries