Der Max Frisch-Preis der Stadt Zürich ist ein von der Stadt Zürich im Gedenken an Max Frisch vergebener Literaturpreis. Mit dem Preis sollen Autoren ausgezeichnet werden, deren Arbeit in künstlerisch kompromissloser Form Grundfragen der demokratischen Gesellschaft thematisiert. Der Preis wurde 1996 geschaffen und erstmals 1998 vergeben. Er wird alle vier Jahre an Schriftsteller im deutschsprachigen Raum verliehen und ist mit insgesamt 50.000 Franken (Stand 2018) dotiert. Bestimmt werden die Preisträger vom Stiftungsrat der Max Frisch-Stiftung. Seit 2018 wird neben einem mit 40.000 Franken dotierten Hauptpreis auch ein Förderpreis vergeben, der mit 10.000 Franken Preisgeld ausgestattet ist, „um auch Schriftsteller der jüngeren Generation unterstützen zu können“.
Preisträger 1998: Tankred Dorst 2002: Jörg Steiner 2006: Ralf Rothmann 2011: Barbara Honigmann 2014: Robert Menasse 2018: Maja Haderlap; Förderpreis Dorothee ElmigerNZZ: Max-Frisch-Preis 2018 geht an die österreichisch-slowenische Schriftstellerin Maja Haderlap. Artikel vom 9. Januar 2018, abgerufen am 9. Januar 2018. 2022: Jonas Lüscher; Förderpreis Enis MaciDer Max Frisch-Preis 2022 geht an Jonas Lüscher. Buchmarkt.de, veröffentlicht und abgerufen am 19. Januar 2022. 2026: Michael Köhlmeier; Förderpreis Ozan Zakariya KeskinkılıçMax Frisch-Preis 2026 an Michael Köhlmeier, Förderpreis an Ozan Zakariya Keskinkılıç. In: Medienmitteilungen. Stadt Zürich, 13. Januar 2026. Auf Stadt-Zuerich.ch, abgerufen am 18. März 2026.
Weblinks Max Frisch-Preis der Stadt Zürich
Einzelnachweise
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