Illano ist eine Gemeinde in der autonomen Region Asturien im Norden Spaniens.
Lage Die Gemeinde ist begrenzt von Boal im Norden, Pesoz und Santa Eulalia de Oscos im Süden, von Villayón, Allande und Boal im Westen und im Osten von Villanueva de Oscos und Castropol.
Geschichte Funde aus der Steinzeit, die in den letzten 20 Jahren gemacht wurden, bestätigen die frühe Besiedelung der Region. In der Sierra de Carondio wurden Hünengräber und Dolmen gefunden, die noch heute sehr beeindruckende Zeugnisse dieser Epoche sind.
Mehrere Wallburgen, wie nahe dem Weiler Hevia, zeugen von der Besiedelung durch die Gallaeker und Asturer.
Das Mittelalter ist geprägt durch große religiöse Aktivitäten wie der Gründung des Klosters im nahegelegenen Villanueva de Oscos.
Unter der Regierungszeit von Felipe II kaufte sich Illano von der Verwaltungs- und Justizhoheit Castropols für den Betrag von 6.323.766 Maravedís frei und erhielt damit die Eigenständigkeit.
Geologie Grund und Boden Der überwiegend aus Kalk- und Sandstein bestehende Untergrund mit den Sierra de Bobia (1.136 m) als höchste Erhebung ist typisch für die gesamte Region.
Gewässer Die Gemeinde wird vom Río Navia und mehreren kleineren Zuflüssen durchquert.
Klima Wie in weiten Teilen Asturiens herrscht durch die Nähe zum Golfstrom herrscht hier ein beinahe mediterranes Klima mit warmen Sommern und milden Wintern vor, im Frühling und Herbst kommt es mitunter zu relativ starken Stürmen.
Wirtschaft Nach den Zeiten der Landflucht ist das Altersgefüge relativ hoch, die Abwanderung der Jugend hat dazu geführt, dass beinahe ausschließlich die Landwirtschaft als Wirtschaftsfaktor geblieben ist, jedoch ist auch hier, bedingt durch die Überalterung ein Bauernsterben zu erkennen. Handel und Produktion sind so gut wie nicht vorhanden.
+ Beschäftigungszahlen der Gemeinde Illano in den WirtschaftszweigenDaten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Asturien, Stand 2009 (PDF; 109 kB), SADEI Beschäftigte Anteil in ProzentTOTAL113100Ackerbau, Viehzucht und Fischerei7162,83Industrie00,00Bauwirtschaft1210,62Dienstleistungsbetriebe3026,55
Bevölkerungsentwicklung
Quelle: – grafische Ausarbeitung für Wikipedia
Politik Die 1987, von 9 auf 7 reduzierten Sitze des Gemeinderates werden alle 4 Jahre gewählt, und sind wie folgt unterteilt: + Historische Entwicklung der Sitzverteilung im Gemeinderat von Illano Partei 1979 1983 1987 1991 1995 1999 2003 2007 2011 2015 PSOE 2 5 4 5 4 4 5 5 3 5 PCE / IU-BA / IU-Los Verdes 2 2 AP / PP 1 3 3 2 2 2 UCD / CDS 5 3 3 2 Independientes 2 Total 9 9 7 7 7 7 7 7 7 7
Sehenswürdigkeiten La casa (Haus von) Armera de Mojardín aus dem 18. Jahrhundert El santuario de Nuestra Señora del Pastor von 1665 Pfarrkirche Nuestra Señora in Bullaso Kirche Santa Leocadia in Illano
Feste und Feiern 19. März – San Juan que se celebre in Lantero 20. Mai – las fiestas de San Julián in Gio 25. Mai – las fiestas de los Remedios in La Montaña. 13. Juni – las fiestas de San Antonio in El Pato und El Villar de Bullasco 29. Juni – las fiestas de San Pedro in Cedemonia 16. Juli – las fiestas del Carmen in Illano 5. August – las fiestas de Las Nieves in Cernías 16. August – las fiestas de San Roque in Navedo
Parroquias Die Gemeinde ist in 5 Parroquias unterteilt:
Bullaso – 107 Einwohner (2006) Gío – 28 Einwohner (2006) Herías – 76 Einwohner (2006) Illano – 286 Einwohner (2006) Ronda – 29 Einwohner (2006)
(Quelle: INE)
Weiler und Dörfer mini|200px|Das Dorf San Esteban de los Buitres San Esteban de los Buitres La Montaña Cernias – 2 Einwohner (2006) El Pato Lantero – 10 Einwohner (2006) Navedo -
Weblinks
Touristische Informationen (spanisch) Federación Asturiana de Concejos Guia del Occidente. Illano
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Asturien