Christoph Friedrich Fein (* in Diemarden; † 1761 in Hameln) war ein deutscher evangelischer Theologe und Pastor.

Leben

Fein war seit 1734 zunächst Feldprediger. Von 1736 bis 1742 war er Pastor in Hannover-Bothfeld, anschließend von 1742 bis 1761 Pastor der Garnisonskirche in Hameln.Wilhelm Kosch, Carl Ludwig Lang, Heinz Rupp: Deutsches Literaturlexikon: biographisch-bibliographisches Handbuch., 1979

Seit 1748 war er Ehrenmitglied der 1738 gegründeten Teutschen königlichen Gesellschaft Göttingen, später Göttinger Deutsche Gesellschaft.

In seinem Werk Die entlarvte Fabel vom Ausgange der Hamelischen Kinder versuchte er 1749 die historischen Fakten der Fabel „Rattenfänger von Hameln“ nachzuweisen.

Schriften

Christoph Friedrich Fein, M. Strohmeyer, Johann Roger Christian Corwante: Versuch regelmässiger Gedanken von besserer Einrichtung der teutschen Rechtschreibekunst. 1748 Die entlarvte Fabel vom Ausgange der Hamelischen Kinder; eine nähere Entdeckung der darhinter verborgenen wahren Geschichte; nebst Beylagen. Hannover: Johan Christoph Richter, 1749 Eine von der königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin gekrönte Preisschrift über die aufgegebene Frage: Wie weit ehemals die alten Römer mit ihren Waffen in Teutschland eingedrungen sind. Berlin, 1750 Von der Wanderung der Holsteiner nach dem Harze und der Harzer nach dem Holsteinischen; mit einer Landcharte. In: Hannöverische Anzeigen, 1751, S. 331–336 Vom Namen der alten Cherusken. In: Hannöverische Anzeigen, 1751, S. 515–518, 759–766

Nachweise

Weblinks

Literaturliste im Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin

Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 17. oder 18. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1761 Kategorie:Mann