mini|hochkant|Hermann Quien, 1990 Hermann Quien (* 31. Oktober 1940 in Danzig; † 14. Juli 2009) war ein deutscher Politiker der SPD und war von 1991 bis zur Landtagswahl 2002 Mitglied im Landtag von Sachsen-Anhalt.
Leben und Beruf Quien begann nach dem Abitur ein Studium der Germanistik und der Kunstgeschichte an der Universität Leipzig und schloss mit dem Staatsexamen als Oberstufenlehrer ab. Anschließend war er als Deutschlehrer und Kunsterzieher an einer POS in Weißenfels tätig. Nach der Wende war er Mitarbeiter am Runden Tisch der Stadt Weißenfels.
Partei Im Dezember 1989 trat er in die Sozialdemokratische Partei in der DDR (SDP) ein und war Gründungsmitglied der Basisgruppe Weißenfels. Quien war lange Jahre Mitglied im SPD-Kreisvorstand Weißenfels.
Abgeordneter Quien war Mitglied der ersten freigewählten Volkskammer der DDR. Er war von 1991 bis 2002 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt. Er rückte 1991 für den verstorbenen Walter Schindel nach. Als Landtagsabgeordneter vertrat er den Wahlkreis Hohenmölsen-Weißenfels. Zur Wahl 2002 kandidierte er nicht erneut. Quien war Vorsitzender im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales und Mitglied im Ausschuss für Petitionen.
Sonstiges Er war Mitglied im AWO-Landesvorstand Er war Vorsitzender des Kuratoriums der Landeszentrale für politische Bildung Er war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande 2009
Literatur
Landtag von Sachsen-Anhalt. 3. Wahlperiode 1998–2002. Neue Darmstädter Verlagsanstalt. Landtag von Sachsen-Anhalt. 2. Wahlperiode 1994–1998. Neue Darmstädter Verlagsanstalt.
Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer Kategorie:AWO-Funktionär Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Gestorben 2009 Kategorie:Mann