Die Horten H XII war ein Nurflügel-Versuchsflugzeug der Brüder Horten.

Entwicklung Entworfen wurde das Flugzeug, nachdem die Brüder Horten das Laminarprofil einer erbeuteten P-51 Mustang untersucht hatten und dieses als Möglichkeit sahen, die Flugleistungen der Horten H IV zu verbessern. Dazu wurde eine H IV b mit einem Laminarprofil gefertigt, das geringere Widerstandswerte als das bisher verwendete Profil aufwies. Die Maschine stürzte jedoch aufgrund schlechter Langsamflugeigenschaften ab. Geplant war die H XII als zum zweisitzigen Anfänger-Schulflugzeug weiterentwickelte, motorisierte H IV b. Gefertigt wurde aber auch hier lediglich eine Gleitflugzeug-Variante zu Versuchszwecken, die ungefähr ab Oktober 1944 von Heinz Scheidhauer in Göttingen erprobt wurde. Bei diesem Flugzeug zeigten sich ähnlich schlechte Flugeigenschaften wie bei der H IV b. Das Projekt wurde daraufhin aufgegeben.

Technische Daten

Kenngröße Daten Besatzung 2 Spannweite 16,0 m Flügelfläche 38,5 m² Flügelstreckung 6,6 Flächenbelastung 32,3 kg/m² Leistungsbelastung 10,6 kg/kW Leermasse 460 kg max. Startmasse 700 kg Antrieb ein Sechszylindermotor DKW, Höchstgeschwindigkeit 200 km/h Reisegeschwindigkeit 180 km/h Landegeschwindigkeit 75 km/h

Literatur

Weblinks https://www.luftpiraten.de/glos_l00.html (Laminarprofil) http://www.sailplanedirectory.com/horten.htm (Englisch, Bilder, Index) https://nurflugel.com/Nurflugel/Horten_Nurflugels/horten_nurflugels.html (englisch, Bilder, Index)

H 12 Kategorie:Segelflugzeug Horten12 Kategorie:Erstflug 1944