miniatur|Johann Zahlbruckner Johann Baptist Zahlbruckner (* 15. Februar 1782 in Wien; Pfarre St. Ulrich, Taufbuch 01-35, 1777-1782., abgerufen am 29. August 2024. † 2. April 1851 in Graz Pfarre Graz Hl. Blut, Sterbebuch XXI, 1830-1861, S. 398., abgerufen am 28. August 2024.) war ein österreichischer Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „“ Sein Enkel war Alexander Zahlbruckner.

Leben Zahlbruckner wurde in St. Ulrich bei Wien, heute Teil von Wien-Neubau geboren. Sein gleichnamiger Vater war Gastwirt des "Schwarzen Adlers". Seine Mutter hieß Theresia Berger. Ihre Mutter stammte aus der Schweiz. Er studierte Ökonomie und Naturwissenschaften in Wien. Einer seiner Professoren war Nikolaus Joseph von Jacquin, der Erstbeschreiber zahlreicher Pflanzen war. 1808 übertrug ihm Erzherzog Johann die Aufgabe der Ordnung seiner naturgeschichtlichen Sammlung in Graz, woraus das spätere Joanneum hervorging. Zwei Jahre darauf betraute er ihn mit der Verwaltung der Herrschaft Thernberg. Ab 1818 war Zahlbruckner Privatsekretär von Erzherzog Johann; er half dem Erzherzog bei der Gründung der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft und übernahm deren Leitung. Zahlbruckner war Erzherzog Johanns ständiger Begleiter auf dessen Reisen in den Alpenländern.

Im Jahre 1810 heiratete er in Wien Karoline Kammerhuber. Pfarre Maria Treu, Trauungsbuch 02-05, 1801-1812. 3. Eintrag, abgerufen am 14. März 2025. Aus der Ehe gingen 11 Kinder hervor. Zahlbruckners Tochter Maria (1813–1881) war die Ehefrau von Peter Tunner,Stadtmagazin Leoben 2/17 (Februar 2017), S. 37 der Botaniker Alexander Zahlbruckner ist sein Enkel.Ivan Pišút: Alexander Zahlbruckner (1860-1938): The Author of Two Historical Milestones in Lichenology in The Bryologist Vol. 105, Nr. 2 (2002), S. 243-245

Ehrungen Die Pflanzengattung Zahlbrucknera aus der Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) ist nach ihm benannt worden.

Werke

Quellen

Elke Hammer: Anna Plochl und Erzherzog Johann – Kehrseiten einer „lieblichen Romanze“ (Seiten 300–301; PDF; 126 kB)

Weblinks

Einzelnachweise Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 doi:10.3372/epolist2018.

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