mini|Lage Mittelamerikas mini| mini|Karte Mittelamerikas und der angrenzenden Staaten mini|Video: So entstand das letzte Eiszeitalter (mit Entstehung der Landbrücke in Mittelamerika)

Mittelamerika umfasst die Landbrücke zwischen dem Isthmus von Tehuantepec im Südosten von Mexiko und der Atratosenke im Westen von Kolumbien sowie die karibische Inselwelt. Zu Mittelamerika gehören die Staaten Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Costa Rica, Panama und Belize (Zentralamerika) sowie die Länder der nordöstlich vorgelagerten karibischen Inselflur (Westindische Inseln). Mexiko und Mittelamerika gemeinsam haben eine Landfläche von 2.714.000 km² mit ca. 230 Mio. Einwohnern.

Geografie Mittelamerika ist geographisch eine Großregion des Kontinents Nordamerika und gilt in historischer Hinsicht als eigenständiger Kulturraum. Wegen der historischen Verbundenheit ihrer Bevölkerungen und der gemeinsamen kulturellen und sprachlichen Zugehörigkeit zu Lateinamerika bzw. Iberoamerika wird manchmal auch Mexiko (zumindest der Südosten einschließlich der Halbinsel Yucatán) zu Mittelamerika gezählt.. Ethnologie und Archäologie nennen den Großteil Mittelamerikas (bis einschließlich Teilen Nicaraguas und Costa Ricas) und den größten Teil Mexikos zusammenfassend Kulturareal Mesoamerika.Eveline Dürr, Henry Kammler (Hrsg.): Einführung in die Ethnologie Mesoamerikas. Ein Handbuch zu den indigenen Kulturen. Waxmann, Münster 2019, ISBN 978-3-8309-3804-0, S. 28. Das benachbarte Venezuela unterhält enge politische Beziehungen zu mittelamerikanischen Ländern.nodal, 20. Feb. 2020 (spanisch)

Bevölkerung Mittelamerika wird von den Nachkommen altamerikanischer indigener Völker bzw. der (schon früh beinahe ausgerotteten) karibischen Ureinwohner, europäischer Kolonisatoren und Einwanderer und afrikanischer Sklaven bevölkert.

Sprachen

Auf der zentralamerikanischen Landbrücke wird neben einer Vielzahl überlebender und in Mesoamerika häufig sehr vitaler indigener SprachenSprachsituation in Amerika. Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, abgerufen im März 2024. infolge der spanischen Kolonisierung überwiegend Spanisch gesprochen. Ausnahmen sind das englischsprachige Belize sowie die Ostküste von Nicaragua, die neben den indigenen Völkern Miskito, Mayangna, Rama und Garifuna auch von englischsprachigen Kreolen bewohnt wird. Auch an der Karibikküste von Guatemala, Honduras, Costa Rica und Panama gibt es Gemeinden, in denen hauptsächlich eine englischbasierte Kreolsprache, ähnlich dem jamaikanischen Patois, gesprochen wird.

Auf den Inseln der Karibik werden Spanisch, Englisch, Französisch, Niederländisch und/oder diverse Kreolsprachen gesprochen.

Siehe auch

Geschichte Mittelamerikas

Weblinks

Einzelnachweise

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