Épernon ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Eure-et-Loir in der Region Centre-Val de Loire. Die Einwohner des Ortes heißen Sparnonien(ne)s oder Epernonien(ne)s. Die Stadt liegt am Ufer des Flusses Drouette, an der Einmündung der beiden Nebenflüsse Guéville und Guesle.

Geschichte Der Sohn von Hugo Capet ließ die Festungen in Montfort-l’Amaury und Épernon errichten, um das Schloss von Saint-Léger zu schützen. Die Stadt Épernon entstand am Fuße des Schlosses und dehnte sich bis zum Ufer der Guesle aus. Der Name der Stadt änderte sich im Laufe der Zeit: Sparro (1024), Sparnaïcum (1095), Esparnonium (~1120), Espernonne (1450).

Durch die Lage an der alten Bahnstrecke Paris–Brest erhielt die Stadt bereits 1849 Bahnanschluss.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016 2022Einwohner 2417 3329 4200 4950 5097 5498 5201 5455 5503 5509 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten mini|links|Kirche Saint-Pierre Katholische Pfarrkirche Saint-Pierre mit bemalter Holzbalkendecke aus dem 16. Jahrhundert

Wirtschaft In Épernon waren aufgrund der reichen Sandstein-Vorkommen seit dem 15. Jahrhundert zahlreiche Steinbrüche. Hier wurde unter anderem das Baumaterial für den Aquädukt von Maintenon gefördert. Nach der Eröffnung der Bahnlinie nach Paris wurde die unter Baron Haussmann im Umbruch befindliche Hauptstadt ein Großabnehmer des Sandsteins aus Épernon. Über viele Jahrhunderte wurden zudem in Épernon Mühlsteine hergestellt, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach ganz Europa transportiert wurden.

Partnerstadt Amberg, Deutschland

Persönlichkeiten Michael Chasles (1793–1880), französischer Mathematiker

Siehe auch Herzog von Épernon

Weblinks

Stadt Épernon

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