mini|Brooke Shields (2018)
Brooke Christa Camille Shields (* 31. Mai 1965 in Manhattan, New York City) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.
Leben und Karriere Ihr Vater Francis Alexander Shields, ein Sohn des Schauspielers Frank Shields und der italienischen Prinzessin Donna Marina Torlonia di Civitella-Cesi, war im Vorstand von Revlon, ihre Mutter Teri Shields war Schauspielerin. Die Eltern trennten sich, als sie noch ein Kind war; sie blieb bei der Mutter, die Alkoholikerin war.„Sich selbst zu bemitleiden, ist oft der bequemste Weg“ sueddeutsche.de, 28. April 2023. Ihr Großonkel, Prinz Alessandro Torlonia (1911–1986), war der Ehemann der spanischen Prinzessin Beatrice Isabel de Borbón y Battenberg.
Ihre Mutter Teri Shields ließ ihre Tochter als Model arbeiten, seit sie elf Monate alt war, und sorgte dafür, dass sie schon als Zehnjährige von dem Fotografen Garry Gross nackt für die Zeitschrift „Little Woman“ fotografiert wurde. Im Alter von 12 Jahren wurde Brooke Shields durch ihre Rolle als jugendliche Prostituierte Violet in Louis Malles Film Pretty Baby bereits zu einem internationalen Star. Ein weiterer Höhepunkt war ihre Darstellung der Emmeline in dem Film Die blaue Lagune (1980). Sie wurde 1980 mit 14 Jahren als jüngster Gaststar in die Muppet Show eingeladen.
Als Darstellerin war sie in zahlreichen Spielfilmen und Fernsehserien zu sehen. Als Produzentin betätigte sie sich zum Beispiel für ihre eigene Fernsehserie Susan (1996 bis 2000).
Brooke Shields war von 1997 bis 1999 mit dem Tennisspieler Andre Agassi verheiratet. 2001 heiratete sie den Drehbuchautor Chris Henchy; 2003 kam eine gemeinsame Tochter zur Welt, am 18. April 2006 wurde ihre zweite Tochter geboren.
Filmografie (Auswahl) mini|Brooke Shields (1986)
Auszeichnungen 1981: Jupiter als beste Darstellerin 1982: Jupiter als beste Darstellerin 1981: Goldene Himbeere in der Kategorie Schlechteste Schauspielerin 1985: Goldene Himbeere in der Kategorie Schlechteste Nebendarstellerin 1990: Goldene Himbeere in der Kategorie Schlechteste Nebendarstellerin Shields erhielt fünf People’s Choice Awards und je zwei Nominierungen für den Golden Globe und die Golden Satellite Awards. In der VH1-Liste der „100 größten Kinderstars“ wurde Brooke Shields auf Platz 12 gewählt. Das Time-Magazin kürte sie zum „Gesicht der 80er“. Sie erhielt 1981 für ihre Rolle in Die blaue Lagune erstmals den Negativpreis Goldene Himbeere. Insgesamt gewann sie diesen Preis bei sieben Nominierungen dreimal.
Schriften Brooke Shields: Ich würde dich so gerne lieben: Über die große Traurigkeit nach der Geburt. Marion von Schröder Verlag, 2006, ISBN 978-3-547-71104-2 (Originalausgabe: Down Came the Rain: My Journey Through Postpartum Depression) Brooke Shields: Es war einmal ein kleines Mädchen … – Die wahre Geschichte über meine Mutter und mich. Hannibal Verlag, Höfen 2015, ISBN 978-3-85445-481-6 (Originalausgabe: There Was A Little Girl)
Weblinks
Annette Kilzer: Nach der Blauen Lagune In: taz, 10. August 2000 Tom Shone: Brooke Shields: ‘I got out pretty unscathed’ In. The Guardian, 30. September 2017. 40 Years Later, Brooke Shields Has No Regrets About Her Scandalous Star-Making Role In: Vanity Fair, 6. April 2018. Alina Cohen: ’80s Icon Brooke Shields on Being a Muse for Warhol, Avedon, and Fischll In: artsy, 8. Oktober 2018.
Einzelnachweise
Kategorie:Absolvent der Princeton University Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Kinderdarsteller Kategorie:Darstellender Künstler (Vereinigte Staaten) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1965 Kategorie:Frau