Der Walther-Arndt-Forschungspreis ist ein seit 1991 im zweijährlichen Zyklus vergebener Wissenschaftspreis. Er ist mit 5.000 € (Stand: 2025) dotiert und wird von der Deutschen Zoologischen Gesellschaft an Nachwuchswissenschaftler verliehen. Der Preis ist nach dem Zoologen und Mediziner Walther Arndt benannt.
Preisträger 1991: Rüdiger Paul – System- und stoffwechselphysiologische Untersuchungen über das Atmungs- und Kreislaufsystem von Spinnentieren 1993: Reinhard Blickhan – Biomechanik der axialen aquatischen und der pedalen terrestrischen Lokomation 1995: Berthold Hedwig – Untersuchungen zu den neuralen Grundlagen der Lautverarbeitung und der Lauterzeugung von Feldheuschrecken 1997: Karl-Heinz Tomaschko – Ecdysteroide in Pantopoden: Hormone als interspezifische Botenstoffe 1999: Michael Brand – Genetische und molekulare Mechanismen der Entwicklung des peripheren und zentralen Nervensystems 2003: Martin Göpfert – Biophysikalische, molekulare und neurobiologische Mechanismen der peripheren Schallverarbeitung in Insekten-Hörorganen 2005: Angelika Stollewerk – Neurogenese bei basalen Arthropoden 2007: Oliver Krüger – Life history Strategien von Raubvögeln 2009: Barbara Helm – Ornithologie, Chronobiologie und quantitative Genetik 2011: Walter Salzburger – Explosive Artbildung und adaptive Radiation 2013: Sylvia Cremer – Soziale Immunität bei Ameisen 2015: Mirjam Knörnschild – Vokalisation und Lernen bei Fledermäusen 2019: Nico Posnien – Evolutionäre Entwicklungsbiologie 2021: Linda Weiss – Neuronale und zelluläre Grundlagen der räuberinduzierten phänotypischen Plastizität 2023: Sophie Armitage – Determinanten pathogener Virulenz aus der Perspective der Evolution 2025: Anna Stöckl – Neuroethologie
Weblinks Walther-Arndt-Forschungspreis und Preisträger bei der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (dzg-ev.de)
Kategorie:Auszeichnung (Zoologie) Kategorie:Wissenschaftspreis (Deutschland) Kategorie:Biologiepreis Kategorie:Erstverleihung 1991