Halsbach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting.

Geographie Halsbach liegt in der Region Südostoberbayern.

Gemeindegliederung

Es gibt 68 Gemeindeteile:

Es gibt die Gemarkungen Halsbach und Oberzeitlarn.

Geschichte mini|hochkant=1.35|Die Pfarrkirche St. Martin Bis zur Gemeindegründung Hadovesbach wurde im Salzburger Urkundenbuch 788 erstmals erwähnt. Bischof Arn von Salzburg gründete hier um 800 eine Pfarrei. In den Traditionsbüchern von Kloster Mondsee aus dem 8. Jh. wird Hadoluespah genannt. Es liegt der althochdeutsche Personenname Hadolf zugrunde, der hier Besitzungen hatte. 1160 wird ein Pfarrer von Scufingen (Schupfing) erwähnt.

Halsbach gehörte den Grafen von Preysing, war jedoch Teil des Kurfürstentums Bayern. Halsbach war Bestandteil der Preysingschen Herrschaft Wald. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Halsbach.

Gemeindefusion Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1964 durch die Zusammenlegung der Gemeinden Halsbach und Oberzeitlarn.

Einwohnerentwicklung Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 855 auf 961 um 106 Einwohner bzw. um 12,4 %. Jahr Einwohner 1970838 1987866 1991848 1995843 2002871 2010948 2015948 2023 1083

Öffentliche Verwaltung und Politik Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach. Bürgermeister Erster Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2014 Martin Poschner (parteilos); bei der Wiederwahl am 15. März 2020 erzielte er 83,47 % der Stimmen.

Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 15. März 2020 hat der Gemeinderat acht Mitglieder, die alle zur Liste Einigkeit gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,8 %. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wappen

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Die Waldbühne Halsbach Pfarrkirche St. Martin Waldbühne Halsbach Gasthaus und Sportheim Mitterwirt

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft sieben, im produzierenden Gewerbe 31 und im Bereich Handel und Verkehr neun sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort acht Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 277. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 57 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1008 ha, davon waren 1147 ha Ackerfläche.

Aktuell gibt es nach Branchen: sieben Gaststätten/Übernachtungsbetriebe sechs landwirtschaftliche Direktvermarkter 13 Handwerks-/Gewerbebetriebe drei Kunsthandwerkbetriebe sieben Handelsunternehmen fünf landwirtschaftliche Dienstleistungsbetriebe vier Banken/Versicherung sechs IT/Internet/Medien sieben sonstige Dienstleistungsbetriebe ein Theater drei Sonstiges

Gastronomie Halsbach hat eine relativ hohe Kneipendichte, und zwar 142 Einwohner/Wirtshaus. Grabenwirt Gasthaus Hermannbräu Gasthaus Racherting Gasthaus Mitterwirt

Bildung Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999): Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 25 Kindern Schule: Grundschule mit vier Klassen und Turnhalle

Persönlichkeiten

Jörg von Halspach (vor 1441–1488), Baumeister und Architekt Michael Eberl (1924–2021), Architekt und Maler Georg Pfaffinger (1953–2014), Altbürgermeister, abgerufen am 20. März 2017 Alois Rottenaicher (* 1955), deutscher Dirigent und Kapellmeister

Weblinks

Gemeinde Halsbach

Fußnoten

Kategorie:Ort im Landkreis Altötting Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)