Wriedel ist eine Gemeinde inmitten der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen, Niedersachsen. Die Gemeinde Wriedel ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf. mini|hochkant|Bethlehemskirche Geografie Geografische Lage Wriedel liegt in einem Heidegebiet mit einigen Anhöhen: Westberg (105,5 m), Sultberge (102 m), Schiffberg (101 m), Pracherberg (100 m), Schaperberg (97,8 m), Gannerberg (89 m), Kolkenberg (99 m), Krähenberg (91,5 m), Kreuzberg bei Schatensen (89,9 m), Osterberg bei Brockhöfe (89 m), Kreuzberg bei Wriedel (85,7 m), Osterberg bei Holthusen I (86,5 m), Mühlenberg (81,4 m).

Durch das Gemeindegebiet fließen der Wriedeler Bach und die Schwienau. Gemeindegliederung Zur Gemeinde gehören die Ortsteile und Wohnplätze Arendorf, Arnoldshof, Brambostel, Brockhöfe, Bahnhof Brockhöfe, Bruch, Grenzhof, Heidehof, Holthusen I, Försterei Langlingen, Lintzel, Schatensen, Siedlung Wense, Wettenbostel, Wriedel und Wulfsode.

Geschichte

Erste Erwähnung Die Orte der Gemeinde sind – urkundlich belegt – etwa um 1200 gegründet worden, Wriedel selbst um das Jahr 1100.

Eingemeindungen Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Arendorf, Brambostel, Brockhöfe, Holthusen I, Lintzel, Schatensen, Wettenbostel und Wulfsode eingegliedert.

Religion mini|Suidbert-Kirche|linksDer Heideort Wriedel bildet den Mittelpunkt von zwei evangelischen Kirchengemeinden:

die evangelisch-lutherische Gemeinde der Hannoverschen Landeskirche mit der Suidbert-Kirche die selbständige Evangelisch-Lutherische Bethlehems-Gemeinde, die zum Kirchenbezirk Niedersachsen-Ost der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche gehört. Diese nutzt die Bethlehemskirche.

Politik Rat Der Rat der Gemeinde Wriedel setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlich tätigen Bürgermeisters. Wahljahr CDU SPD Grüne UWG Einzel FDP Gesamt202183110 -13 Sitze 2016 8 2 - 1 1 1 13 Sitze 2011Ergebnis Kommunalwahl 2011 8 3 - 1 0 1 13 Sitze 2006Ergebnis Kommunalwahl 2006 10 3 - 0 0 0 13 Sitze_____________________________UWG: Unabh. Wählergemeinschaft Wriedel Letzte Kommunalwahl am 12. September 2021.

Bürgermeister/Verwaltung Bürgermeister ist Jörg Peter (CDU). Die Gemeindeverwaltung befindet sich im Kirchsteig 20.

Wappen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten Wulfsoder Treppenspeicher, der auf dem Wriedeler Wappen zu finden ist, die Ellerndorfer Heide, das Naturbad Wriedel e. V., Burg Bode und die Villa Waldheim.

Wirtschaft und Infrastruktur Den Kern der Wirtschaft stellt die Landwirtschaft. Vier Vollhöfe und mehrere Nebenerwerbsbetriebe gibt es in Wriedel.

Einrichtungen der Grundversorgung, wie Lebensmittelmärkte und Ärzte, sind vorhanden.

Die örtliche Gemeinschaft wird von mehreren Vereinen und den Freiwilligen Feuerwehren getragen. Die Feuerwehren sorgen für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe.

Verkehr Wriedel liegt im Schnittpunkt der Straßen von Celle nach Lüneburg und Amelinghausen und von Uelzen nach Soltau und Bad Fallingbostel. Im Ortsteil Brockhöfe befindet sich ein HaltepunktBrockhöfe auf bahnhof.de an der Bahnstrecke Uelzen–Langwedel. Die Landstraßen L234 und L250 sind die wichtigsten Verbindungswege zu den nächsten Orten. Der Ort liegt an der Bundesstraße 71 und ist etwa 25 km von der nächsten Autobahnauffahrt entfernt.

Freizeit Der 1912 gegründete Sportverein TSV Wriedel hat über 700 Mitglieder, wobei etwa 50 % Jugendliche sind. Es gibt ein Freibad mit natürlicher Klärung ohne Chlorzusätze, das vom Verein „Naturbad Wriedel e. V.“ betrieben wird. Ein Schützenhaus in Brockhöfe gehört zur Kyffhäuser Kameradschaft Wriedel e. V. Außerdem besteht der Reit- und Fahrverein.

Weitere Vereine sind: Landjugend Wriedel Quad Club Lintzel Männergesangverein Posaunenchor Wriedel-Hanstedt Gemischter Chor Wulfsoder Clan

Bildung In Wriedel befinden sich die Grundschule Schwalbenschule Wriedel sowie der Kindergarten Spatzennest, der über 88 Plätze verfügt.

Literatur Heinrich Porth: Die Familien und Einwohner des Kirchspiels Wriedel: Ortsfamilienbuch 1758–1875 und Untersuchung zur Bevölkerungsgeschichte. Zu den Orten Arendorf, Brockhöfe, Holthusen I, Langlingen, Lintzel, Lopau, Schatensen, Wriedel und Wulfsode. Uelzen: Museums- und Heimatverein des Kreises Uelzen 2007, ISBN 3-929864-12-6 (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Uelzen 7).

Einzelnachweise

Weblinks

Website der Gemeinde Wriedel Wriedel auf der Website der Samtgemeinde

Kategorie:Ort im Landkreis Uelzen