Klebsand ist ein bindefähiges Lockersediment meist tertiären Alters.Kirstin Fuhlberg: Eigenschaften und Entstehung der Eisenberger Klebsande (Pfalz). Dissertation, Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften der Universität Karlsruhe, 2006. Klebsande sind Verwitterungsprodukte von Sandsteinen, die sich nach der Verwitterung wieder in Mulden und Senken sammelten und sedimentierten, die aus einem Gemisch von ca. 80 % Quarzsand und ca. 20 % Kaolin bestehen. Der Klebsand findet als Rohstoff in der Feuerfest-Industrie und Gießereitechnik Verwendung, wird aber zunehmend durch neue synthetische Formstoffe ersetzt. Als besonders haftfähig gilt der feuerresistente Eisenberger Klebsand, der deshalb in der Industrie besonders begehrt war.Harald Elsner, Martin Schmitz: Rohstoffgewinnung in Deutschland - von tiefen Löchern und kleinen Flittern. In: Commodity TopNews, Nr. 48. Seite 8.

Weblinks Klebsand aus Eisenberg, Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Mainz

Fußnoten

Kategorie:Klastisches Sedimentgestein