225px|rechts|Flagge Osttimors mini|215px|Lage Osttimors

Diese Liste führt die administrativen Einheiten Osttimors auf. Für die heute gültige Gliederung wurden mit dem ministeriellen Dokument 6/2003 vom 29. Juli 2003 die Grundlagen festgelegt. (portugiesisch), 29. Juli 2003 2014/2015 erfolgte eine Umbenennung der bisherigen Distrikte () in Gemeinden () und der Subdistrikte () in Verwaltungsämter ().Jornal da República: , abgerufen am 9. November 2015.Ministério da Administração Estatal: als Beispiel, abgerufen am 9. November 2015.

Seit dem 23. Dezember 2024 besteht Osttimor aus 13 Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Oe-Cusse Ambeno, 70 Verwaltungsämtern, 466 Sucos und 2.246 Aldeias.

Übersicht

Der Staat Osttimor teilt sich in 13 Gemeinden und die Sonderverwaltungsregion Oe-Cusse Ambeno. Diese unterteilen sich wiederum bis zum 1. Januar 2024 in 65 Verwaltungsämter. Die Verwaltungseinheit des Sucos kann aus einem Dorf, mehreren Dörfer oder auch nur einem Stadtteil bestehen. Diese verfügen zusätzlich über Aldeias, die ebenfalls über ein gewähltes Oberhaupt verfügen und mit einer Dorfgemeinschaft oder einer Nachbarschaft in einer Stadt vergleichbar sind. 2019 wurden erstmals offizielle Karten veröffentlicht, welche die Grenzen der Aldeias zeigen. Manche Städte Osttimors dehnen sich über mehrere Sucos aus. Die Hauptstadt Dili breitet sich sogar über mehrere Verwaltungsämter aus und besteht alleine aus 22 urbanen Sucos, die vergleichbar mit Stadtteilen sind. Das Ministeriellen Dokument n.° 199/2009 enthält eine Liste der damals bestehenden Verwaltungseinheiten. Das Dokument legt auch die Schreibweise für die administrative Einheiten bis hinunter zu den Aldeias fest. (PDF-Datei; 315 kB) (portugiesisch) Einige Änderungen bei den Sucos und Aldeias wurden nach der Veröffentlichung des Ministeriellen Dokuments n.° 6/2003 noch am 14. Juli 2004 vorgenommen. 2017 wurden mit dem Ministeriellen Dokument n.° 16/2017 zehn weitere Sucos und acht Aldeias geschaffen.Jornal da República: Diploma Ministerial n.° 16/2017, mit Korrekturen vom 9. Mai 2017, abgerufen am 12. März 2019. Zum 1. Oktober 2023 entstanden neun weitere Sucos., abgerufen am 5. Dezember 2023.

Die im Jornal da República veröffentlichten Listen zum Diploma Ministerial n.° 16/2017 vom 31. März und in der korrigierenden Fassung vom 9. Mai weisen beide diverse Fehler auf (Tippfehler, Verschiebungen von Zugehörigkeiten), die in dieser Liste anhand der älteren Dokumente und Daten des Direcção-Geral de Estatística (DGE) korrigiert wurden. Offizielle Korrekturen wurden am 9. Mai 2017 (Declararção de Retificação do Diploma Ministerial No. 16/2017 de 31 de Março) und 23. Dezember 2024 (Diploma Ministerial No. 75/2024) herausgegeben. 2019 veröffentlichte das DGE erstmals Landkarten mit den aktuellen Grenzen aller Verwaltungseinheiten, inklusive der Aldeias. Die Daten für die Karten wurden vor Ort, mit Hilfe der Chefes de Suco, gesammelt. Sie zeigen Unterschiede zu den Listen im Diploma Ministerial n.° 16/2017, waren aber nun die offizielle Grundlage, auch für die Volkszählung 2022.Direcção-Geral de Estatística DGE: , abgerufen am 11. November 2020.

Am 19. Februar 2021 beschloss der Ministerrat mit dem II. Anhang an das Gesetz 11/2009 die Insel Atauro zur eigenständigen Gemeinde zu erklären. In der Gemeinde Ermera wurden die Sucos Lisapat, Mau-Ubo, Urahou, Fatubolo und Fatubessi von Hatulia als neues Verwaltungsamt Hatulia B abgetrennt. In der Gemeinde Lautém wurde von Lospalos das neue Verwaltungsamt Loré abgetrennt.Regierung Osttimors: Meeting of the Council of Ministers on February 19th, 2021, abgerufen am 21. Februar 2021.Tempo Timor: Oficialmente Ohin Hatulia B sai Ona Postu-administrativu Foun iha Ermera, 19. Februar 2021, abgerufen am 21. Februar 2021. Das Nationalparlament stimmte den Plänen endgültig am 31. Mai 2021 einstimmig zu. Die Schaffung der Gemeinde Atauro und der Verwaltungsämter Hatulia B und Loré wurde am 1. Januar 2022 vollzogen.Tatoli: , abgerufen am 2. Juni 2021. Atauro blieb zudem auch ein Verwaltungsamt.Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.

Am 1. Januar 2024 wurden drei neue Verwaltungsämter geschaffen werden. Von Maubara (Gemeinde Liquiçá) wurde das Verwaltungsamt Loes mit 132 km² und etwa 9.700 Einwohnern abgetrennt. Von Quelicai (Gemeinde Baucau) trennte man zwei neuen Verwaltungsämter ab. Quelicai Antigo (Alt-Quelicai) mit 80 km² und 6.600 Einwohnern und Matebian, ebenfalls mit 80 km² und 4.300 Einwohnern.Lusa: Timor-Leste vai ter três novos postos administrativos a partir de 2024, 15. März 2023, abgerufen am 15. März 2023. Am 23. Dezember 2024 folgten fünf neue Sucos (Diploma Ministerial No. 76/2024) und mehrere neue Aldeias (Diploma Ministerial No. 75 & 76/2024).

Am 8. April 2026 entschied der Ministerrat, dass bis zu den Präsidentschaftswahlen in Osttimor 2027 keine neuen Verwaltungseinheiten mehr geschaffen werden sollen. Damit will man Stabilität schaffen, da solche Änderungen Auswirkungen auf die Organisation der Wahlen haben könnten.

Administrative Einheiten Gemeinde Aileu 400px|rechts

Aileu liegt im Nordwesten von Osttimor und ist einer der beiden Gemeinden ohne Zugang zum Meer. Aileu grenzt im Norden an die Gemeinde Dili, im Osten an Manatuto, im Südosten an Manufahi, im Süden an Ainaro, im Westen an Ermera und im Nordwesten an Liquiçá. Verwaltungsämter sind Aileu, Laulara, Lequidoe und Remexio.

2004 wurde der Suco Hurai-Raco (Hurairaco) dem Suco Seloi Malere angegliedert. (PDF; 1,2 MB) 2017 wurden mit Bocolelo (aus Fatisi) und Lequitura (aus Lausi) zwei neue Sucos und fünf neue Aldeias geschaffen, während eine Aldeia verschwand. 2024 wurden die Sucos Karahili (aus Acumau) und Hurai-Raco (aus Seloi Malere) gegründet.

Statistische Daten der Gemeinde

Hauptstadt: Aileu Einwohner: 54.631 (2022)Direcção-Geral de Estatística: Timor-Leste Population and Housing Census 2022 Preliminary Results, abgerufen am 31. Dezember 2022. Fläche: 735,94 km² ISO 3166-2: TL-AL 35 Sucos 148 Aldeias

Aileu Verwaltungsamt Fläche Einwohnerzahl (2015) Suco AldeiasAileu Vila320,99 km² 24.049 Aissirimou Aituhularan, Bercati, Bessilau, Erkoatun, Hudilaran Bandudato Dailor, Raelete, Taiblor Fahiria Daulala, Fahiria, Fatubuti, Manulete, Sarin, Sidole Fatubossa Caicasa, Coulau, Erhetu, Fatubossa, Hoholete, Liclaucana, Urhua Hoholau Aslimhati, Hatulai, Manubata, Mau-Uluria, SaharaiHurai-Raco (2024 von Seloi Malere abgetrennt)Maurusa, Taratihi, Hatuhei (2024 neu), Raço (2024 neu) Lahae Denhuni, Eralolo, Lacasori, Lahae, Riatelo Lausi Erbuti, Lausi, Riafusun Lequitura (2017 von Lausi abgetrennt) Erluli (2017 neu), Lequitura, Rairema, Riheun (2017 neu) Liurai Banderahun, Coulaudo, Fatubessi, Fatulmau, Laclo, Quirilelo, Raimanso, Rairema Saboria Bermanuleu, Lerulete, Saboria Seloi Craic Casamou, Colihoho, Fatumane, Faularan, Halalmeta, Leobraudu, Lio, Raicoalefa, Tabulasi, Talifurleu Seloi Malere Cotbauru, Hularema, Kabasfatin, Malere, Laulara66,73 km² 7.090 Bocolelo (2017 von Fatisi abgetrennt) Bocolelo (2017 aufgelöst), Donfonamo, Mauberhatan (2017 neu), Ermequi (2017 neu), Kuncin (2017 neu) Cotolau Binona, Cotolau, Lebucucu, Ornai, Ramerlau Fatisi Banro, Maubouc, Umanlau Madabeno Belumhatu, Desmanhata, Lismori, Manehalo, Manufoni, Remapati Talitu Casmantutu, Fatuc-Hun, Quelae, Talitu Tohumeta Acadiro, Berlihu-Meta, TohumetaLequidoe137,37 km² 6.765 Acubilitoho Acumata, Biiloco, Hautoho Bereleu Berelau, Lebumetan, Lebutu, Riamori, Tataresi Betulau Lebutun, Naumata, Sarabere Fahisoi Dailorluta, Locotoi, Tatilisame Faturilau Cairema, Lebumeran Manucassa Fatumerin, Manutai Namolesso Aitoin, Lacabou, Maucurunamo, SeremaRemexio210,86 km²10.933 Acumau Fatumanaro, Leroliça Fadabloco Lequiça, Lilitei, Raifatu, Rileu Fahisoi Bereliurai, Deruti, Mautoba Faturasa Bereliço, Caitaso, Faculau, Raemerhei Hautoho Aibutihun, Lebutu, Raemerhei Liurai Cotomori, Laraluha, Manutane Maumeta Aibana, Aitoi, TuqueuKarahili (2024 von Acumau abgetrennt)Aimerahun, Fahilebun (2024 neu), Sumir (2024 neu), Karimon (2024 neu) Tulataqueo Aicurus, Dacilelo, Roluli, Samalete

Gemeinde Ainaro

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Ainaro liegt an der Südküste Osttimors an der Timorsee. Im Norden grenzt es an die Gemeinde Aileu, im Osten an Manufahi, im Südwesten an Cova Lima, im Westen an Bobonaro und im Nordwesten an Ermera. Verwaltungsämter sind Ainaro, Hato-Udo, Hatu-Builico und Maubisse. Während der indonesischen Besatzungszeit wurde der damalige Verwaltungsamt Turiscai abgetrennt und dem Distrikt Manufahi angeschlossen, wofür Hato-Udo von Manufahi zu Ainaro wechselte. 2003 wurde der Verwaltungsamt Mape-Zumalai von Ainaro abgetrennt und dem Distrikt Cova Lima zugeschlagen.

Statistische Daten der Gemeinde

Hauptstadt: Ainaro Einwohner: 72.989 (2022) Fläche: 802,59 km² ISO 3166-2: TL-AN 21 Sucos 131 Aldeias

Ainaro Verwaltungsamt Fläche Einwohnerzahl (2015) Suco AldeiasAinaro234,65 km² 16.121Ainaro Ainaro, Builico, Hato-Mera, Lugatú, Nugufú, Sebagulau, Teliga Cassa Boltama, Civil, Lailima, Mau-Suca Bemoris, Queça-Mau Manutaci Bau-Hati-Lau, Canudo, Hato-Meta-Udo, Rae-Buti-Udo Mau-Nuno Aileu, Mama-Lau, Mau-Suca Mau-Ulo Dagamessa, Hato-Lau, Hato-Lelo, Mau-Ulo-Pú, Mau-Ulu-Lau Soro Guer-Udo, Leolala, Poelau, Terlora Suro-Craic Ailau, Bazar, Nó-Ulo, Ria-MoriHato-Udo246,99 km² 10.299Foho-Ai-Lico Ailora, Ainaro-Quic, Baha, Lebo-Mera, Lesso, Raimerlau Leolima Aimerleu, Dausur, Goulau, Groto, Hutseo, Lesse, Luro, Nuno-Boco, Rae-Soro, Suro-CraicHatu-Builico129,34 km² 12.966 Mauchiga Goulora, Hato-Quero, Leotelo I, Leotelo II, Mauchiga Mulo Aituto, Bleheto, Hautio, Mano-Mera, Maulahulo, Mulo, Queorudo, Tatiri Nuno-Mogue Hatu-Builico, Hato-Seraquei, Laqueco, Lebulau, Mausoromata, Nuno-Mogue-Lau, Queorema, TucaroMaubisse191,60 km² 23.750Aituto Aihou, Airaca-Lau, Betulala, Goulolo, Hato-Buti, Lebututo, Lientuto, Mau-Lefo, Russulau Edi Demutete, Hebau, Lobibo, Rai-Mera, Talale, Tali-Felo Fatubessi Caitara, Cassimidei, Hohulo, Rae-Buti-Lau, Titibauria, Tutu-Fili Horai-Quic Cartolo, Gourema, Hatussao, Lau-Heli Liurai Bere-Tai, Erbean, Hoho-Naro, Mau-Mude Manelobas Cotomata, Ernaro, Hautei, Hautilo Manetú Boro-Ulo, Dau-Lelo, Hahi-Tali, Lebo-Luli, Mau-Lai, Quiri-Coli, Russulau Maubisse Cano-Rema, Goulala, Hato-Fae, Hato-Luli, Hautado, Lequi-Tei, Ria-Leco, Ria-Mori, Sarlala, Teli-Tuco, Ura-Hou, Vila Maulau Aihosan, Hahi-Mau, Hato-Cade, Hato-Lete, Laca-Mali-Cau, Lumo-Luli, Maleria, Rita, Tara-Bula, Ussululi

Gemeinde Atauro 400px|rechts

Atauro wurde zum 1. Januar 2022 von der Gemeinde Dili als eigenständige Gemeinde abgetrennt. Die Insel liegt nördlich von der Hauptstadt Dili.

Statistische Daten der Gemeinde

Hauptstadt: Vila Maumeta Einwohner: 10.302 (2022) Fläche: 140,13 km² ISO 3166-2: TL-AT 5 Sucos 19 Aldeias

Atauro Verwaltungsamt Fläche Einwohnerzahl (2015) Suco AldeiasAtauro140,13 km² 9.274Beloi Adara, Arlo, Maquer, Usubemaço Biqueli Ilicnamo, Ilidua Douro, Pala, Uaro-Ana Macadade Anartuto, Berau, Bite, Ili-Timur Maquili Fatulela, Macelihu, Mau-Laku, Mau-Meta Vila Maumeta Eclae, Ilimanu, Ilitecaraquia

Gemeinde Baucau

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Die Gemeinde Baucau liegt an der östlichen Nordküste Osttimors an der Straße von Wetar. Östlich grenzt sie an die Gemeinde Manatuto, im Westen an Lautém und im Süden an Viqueque. Verwaltungsämter sind Baguia, Baucau, Laga, Matebian, Quelicai, Quelicai Antigo, Vemasse und Venilale.

2004 wurde der Suco Caicido dem Suco Tirilolo angegliedert. Am 1. Oktober 2023 wurde der Suco Builaique (Builai) von Buibau abgetrennt, Caibada Makasa’e (Caibada Macasa) von Caibada und Ueru-Mata (Ueru Mata) von Samalari.

Statistische Daten der Gemeinde

Hauptstadt: Baucau Einwohner: 133.881 (2022) Fläche: 1.504,17 km² ISO 3166-2: TL-BA 62 Sucos 281 Aldeias