Das Kabinett Stresemann I war die Regierungsmannschaft der Reichsregierung in der Zeit der Weimarer Republik, es amtierte vom 13. August bis zum 4. Oktober 1923. Gustav Stresemann wurde der erste Reichskanzler der nationalliberalen Deutschen Volkspartei.

Am 26. September verhängte Reichspräsident Friedrich Ebert den Ausnahmezustand über das gesamte Reich und übertrug die vollziehende Gewalt an Reichswehrminister Otto Geßler.Martin H. Geyer: Grenzüberschreitungen. Vom Belagerungszustand zum Ausnahmezustand In: Niels Werber u. a.: Erster Weltkrieg. Kulturwissenschaftliches Handbuch. J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2014, S. 362.

Zusammensetzung

Kabinett Stresemann I 13. August 1923 bis 4. Oktober 1923 Reichskanzler rahmenlos|zentriert|100px Gustav Stresemann DVP Vizekanzler rahmenlos|zentriert|100px Robert Schmidt SPDWiederaufbau Auswärtiges Amt rahmenlos|zentriert|100px Gustav Stresemann DVP Inneres rahmenlos|zentriert|100px Wilhelm Sollmann SPD Finanzen rahmenlos|zentriert|100px Rudolf Hilferding SPD Wirtschaft rahmenlos|zentriert|100px Hans von Raumer bis 3. Oktober 1923 DVP Arbeit rahmenlos|zentriert|100px Heinrich Brauns Zentrum Reichswehr rahmenlos|zentriert|100px Otto Geßler DDP Justiz rahmenlos|zentriert|100px Gustav Radbruch SPD Ernährung und Landwirtschaft rahmenlos|zentriert|100px Hans Luther parteilos Besetzte Gebietezentriert|rahmenlos|100x100px|Fritz Neumayer (kein Foto) Johannes Fuchs mit der Führung der Geschäfte beauftragt Zentrum Post rahmenlos|zentriert|100px Anton Höfle ab 29. August 1923 Zentrum Verkehr rahmenlos|zentriert|100px Rudolf Oeser DDP

Weblinks Kabinett Stresemann I in den Akten der Reichskanzlei des Bundesarchivs Verhandlungen des Reichstages – Band 380 – Änderungen in der Reichsregierung

Einzelnachweise

Stresemann I Kategorie:Politik 1923 Kategorie:Gustav Stresemann Kategorie:Kabinett mit SPD-Beteiligung Kategorie:Kabinett mit Zentrums-Beteiligung