Das Benzinbleigesetz begrenzte seit 1. Januar 1972 die Zusätze von Blei in Ottokraftstoffen in der Bundesrepublik Deutschland auf 0,4 g/l und ab 1. Januar 1976 auf 0,15 g/l. 1978 folgte dann mit der Richtlinie 78/611/EWG eine europäische Regelung zur Begrenzung des Bleigehalts auf 0,4 g/l in Kraftstoffen.. In: ABl. L, Nr. 197, 22. Juli 1978, S. 19–21. Am 1. Februar 1988 wurde verbleites Normalbenzin verboten, andere Benzinsorten folgten auf europäischer Ebene durch die Richtlinie 98/70/EG zum 1. Januar 2000., Artikel 3 (1).
Gliederung des Benzinbleigesetzes
§ 1 Zweck und Anwendungsbereich des Gesetzes § 2 Begrenzung und Verbot von Zusätzen mit Metallverbindungen § 2a Verbraucherschutz § 3 Ausnahmen § 3a Abgabe zum Ausgleich von Wettbewerbsvorteilen bei Ausnahmebewilligung § 4 Erklärung über die Beschaffenheit einzuführender Ottokraftstoffe § 5 Überwachung § 6 aufgehoben § 7 Ordnungswidrigkeiten § 8 Einfuhr von Ottokraftstoffen zu Verteidigungszwecken § 9 Berlin-Klausel § 10 Inkrafttreten
Weblinks www.umweltprobenbank.de: Benzinbleigesetz: Wie ein Gesetz die Schadstoffbelastung von Mensch und weiten Teilen der Umwelt verringert
Einzelnachweise
Kategorie:Bundesgesetz (Deutschland) Kategorie:Rechtsquelle (20. Jahrhundert) Kategorie:Immissionsschutzrecht (Deutschland) Kategorie:Gefahrstoffrecht (Deutschland)