Der Marieluise-Fleißer-Preis ist ein Literaturpreis im Gedenken an Marieluise Fleißer. Er wird seit 1981 alle fünf Jahre, seit 1986 alle drei Jahre und seit 2001 jedes zweite Jahr von der Stadt Ingolstadt am 23. November, dem Geburtstag Fleißers, verliehen. Der Preis ist seit dem Jahr 2002 mit 10.000 Euro dotiert. Die Vergabe dieses Preises war eine Verpflichtung, die durch Übernahme des Marieluise-Fleißer-Archivs entstand. Der Preis wird – so die Richtlinien – an deutschsprachige Autoren verliehen, deren Werke ähnlich wie die Marieluise Fleißers den Konflikt zwischen unerfüllten Glücksansprüchen und dem alltäglichen Leben zum zentralen Thema haben.

Neben dem Marieluise-Fleißer-Preis wird auch der Kulturpreis, die Goldene Bürgermedaille, der Jazzförderpreis und der Kunstpreis der Stadt Ingolstadt vergeben.

Preisträger 1981: Irmgard Keun 1986: Uwe Dick 1989: Herta Müller 1992: Thomas Hürlimann 1995: Robert Schneider 1998: Gert Heidenreich 2001: Petra Morsbach 2003: Harald Grill 2005: Kerstin Specht 2007: Franz Xaver Kroetz 2009: Dea Loher 2011: Sibylle Lewitscharoff 2013: Rainald Goetz 2015: Ulrich Peltzer 2017: Christoph Ransmayr  2019: Iris Wolff 2021: Ines Geipel 2023: Lena Gorelik 2025: Jonas Lüscher

Weblinks Preis auf den Seiten der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft

Einzelnachweise

Kategorie:Literaturpreis (Bayern) Kategorie:Kultur (Ingolstadt) Kategorie:Erstverleihung 1981