mini|Schönbach (Eifel), Luftaufnahme (2015) mini|Alte Häuser am Waldrand (von Schönbach), Gemälde von Fritz von Wille Schönbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.
Geographie Die Gemeinde liegt im Naturpark Vulkaneifel sowie teilweise im Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Ueß und Kyll“. Zu Schönbach gehören auch die Wohnplätze Berghof, Hubertushof und Schönbacher Mühle.
Geschichte Schönbach wurde erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt: Am Sonntag nach St. Viti 1364 überwies Arnold von Dune, genannt von dem Marte (Markte), dem Burchhard von Vinstingen, Herrn zu Schönecken, und dessen Frau Blancheflor sieben Gulden jährlicher Renten aus seinem halben Hof zu „Schonnbach“ an und trug ihm denselben zu Lehen auf.Johann Friedrich Schannat, Georg Bärsch: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, Band 3, Ausgabe 2, Teil 1, Mayer, 1854, S. 158 (Online)
Von 1357 bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Schönbach zum kurtrierischen Amt Daun. Kirchlich gehörte der Ort zum Erzbistum Köln.
Noch im Jahre 1794 besaßen Kurköln und Kurtrier Ländereien zu Schönbach, welche die Französische Regierung versteigern ließ. Im Jahre 1840 besaß die Gemeinde Schönbach 47 Morgen Holzungen und 567 Morgen Wildland.
Name in der örtlichen Mundart Im heute gesprochenen Dialekt lautet der Name des Dorfes Schimmich.
Statistik zur Einwohnerentwicklung Im Jahr 1563 hatte Schönbach 13 Häuser mit etwa 60 bis 70 Einwohnern. Nach dem Dreißigjährigen Krieg (1654) wurden nur noch fünf Feuerstellen gezählt, was einer Einwohnerzahl von 20 bis 30 Personen entspricht.
Die weitere Entwicklung der Einwohnerzahl von Schönbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten Jahr Einwohner 1815 140 1835 144 1871 166 1905 156 1939 211 Jahr Einwohner 1950 221 1961 198 1970 190 1987 292 2005 277
Politik
Bürgermeister Martin Knüvener wurde 2014 Ortsbürgermeister von Schönbach. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 86,58 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Er wurde im Juni 2024 wiedergewählt.
Knüveners Vorgänger Armin Breuer hatte das Amt zehn Jahre ausgeübt.
Wappen
Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Schönbach
Weblinks
Chronik von Schönbach auf www.schoenbach-eifel.de
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Vulkaneifel Kategorie:Ersterwähnung 1364