Die Liste der Statistiken und Wissenswertes der Frauen-Bundesliga gibt einen Überblick zu allerlei wissenswerten Fakten rund um die seit 1990 existierende Frauen-Bundesliga im Fußball.

Spielerinnen Positivrekorde Meiste Spiele mini|150px|Die meisten Spiele in der eingleisigen Bundesliga absolviert Kerstin Garefrekes. mini|200px|Svenja Huth hat die meisten Einsätze als noch Aktive.

Die meisten Spiele der eingleisigen Bundesliga hat Kerstin Garefrekes gespielt.https://www.dfb.de/allianz-frauen-bundesliga/statistik/rekordspielerinnen/?no_cache=1 Die DFB-Daten sind leider auch nicht ganz vollständig in den frühen Jahren, lassen sich aber mit anderen Datenbanken auffüllen. Trotzdem wird hier keine genaue Platzierung angegeben.

Da bis 2025 pro Saison nur 22 Einsätze möglich waren (seither: 26), entspricht die Marke von 300 Spielen bei einer Stammspielerin ohne Verletzungen einer Zeitspanne von mehr als 14 Jahren.

+ Spielerinnen mit über 300 Einsätzen in der Bundesliga (seit 1990/91)Rekordspieler, weltfussball.de Spielerin Spiele Zeitraum Vereine (in Reihenfolge) Melanie Hoffmann 389 1991–2013 FC Rumeln-Kaldenhausen, FCR Duisburg, SGS Essen Sandra Smisek 368 1993–2013 FSV Frankfurt, FCR Duisburg, FSV Frankfurt, 1. FFC Frankfurt Kerstin Garefrekes 360 1998–2016 FFC Heike Rheine, 1. FFC Frankfurt Saskia Bartusiak 349 1998–2017 FSV Frankfurt, 1. FFC Frankfurt Svenja Huth 344 2008– 1. FFC Frankfurt, Turbine Potsdam, VfL Wolfsburg Anne van Bonn 337 2001–2020 FCR 2001 Duisburg, 1. FC Lok Leipzig, FSV Gütersloh 2009, SC Sandhttps://www.dfb.de/news/detail/anne-van-bonn-haette-mir-einen-anderen-abschied-gewuenscht-216854/ Conny Pohlers336 1997–2014 1. FFC Turbine Potsdam, 1. FFC Frankfurt, VfL Wolfsburg Alexandra Popp 336 2008–2026 FCR Duisburg, VfL Wolfsburg Birgit Prinz 333 1992–2013 FSV Frankfurt, 1. FFC Frankfurt, TSG 1899 Hoffenheim Kerstin Stegemann 318 1993–2009 VfB Rheine, FC Eintracht Rheine, FFC Heike Rheine, FCR Duisburg, FFC Flaesheim-Hillen, FFC Heike Rheine, SG Wattenscheid 09, Herforder SV Silke Rottenberg 313 1991–2008 Grün-Weiß Brauweiler, TSV Siegen, Sportfreunde Siegen, FFC Brauweiler Pulheim, FCR Duisburg, 1. FFC Frankfurt Martina Müller 310 1999–2015 FSV Frankfurt, SC 07 Bad Neuenahr, VfL Wolfsburg Peggy Kuznik 309 2002–2022 1. FFC Turbine Potsdam, SC 13 Bad Neuenahr, 1. FFC Frankfurt, 1. FC Kölnhttps://www.dfb.de/datencenter/personen/peggy-kuznik/spielerin Kathrin Hendrich 306 2010– Bayer 04 Leverkusen, 1. FFC Frankfurt, Bayern München, VfL Wolfsburg, 1. FC Köln Sandra Minnert 306 1990–2008 FSV Frankfurt, Sportfreunde Siegen, 1. FFC Frankfurt, SC 07 Bad Neuenahr Simone Laudehr 302 2003–2021 Bayern München, FCR Duisburg, 1. FFC Frankfurt, Bayern Münchenhttps://www.dfb.de/datencenter/personen/simone-laudehr/spielerin Stand: nach Saison 2025/26 Anmerkung: Die Endrundenspiele um die Deutsche Meisterschaft während der zweigeteilten Zeit der Bundesliga sind nicht berücksichtigt.

Meiste Tore

Die meisten Tore der Bundesliga schoss Inka Grings. Insgesamt 26 Spielerinnen trafen über 100 mal, darunter zwei Ausländerinnen. Siehe dafür obigen Artikel.

Spielerinnen mit den meisten Meistertiteln 1. Birgit Prinz (9 Meistertitel: 1995, 1998 mit dem FSV Frankfurt, 1999, 2001–2003, 2005, 2007, 2008 mit dem 1. FFC Frankfurt) 2. Babett Peter (8 Meistertitel: 2006, 2009–12 mit Turbine Potsdam, 2017–19 mit dem VfL Wolfsburg) 3. Katrin Kliehm, Nia Künzer, Renate Lingor, Pia Wunderlich, Tina Wunderlich (7 Meistertitel: 1999, 2001–2003, 2005, 2007, 2008 mit dem 1. FFC Frankfurt), Anna Blässe, Alexandra Popp (7 Titel mit dem VfL Wolfsburg: 2013, 2014, 2017–2020, 2022), Pernille Harder (7 Meistertitel: 2017–2020 mit dem VfL Wolfsburg, 2024–2026 mit dem FC Bayern München) Am häufigsten Torschützenkönigin 1. Inka Grings (6 Titel: 1999, 2000, 2003, 2008–2010) 2. Heidi Mohr (5 Titel: 1991–1995) 3. Birgit Prinz (4 Titel: 1997, 1998, 2001, 2007) Meiste Tore in einer Saison 1. Inka Grings (38 Tore, Saison 1999/2000, FCR 2001 Duisburg) 2. Heidi Mohr (36 Tore, Saison 1990/91, TuS Niederkirchen), Conny Pohlers (36 Tore, Saison 2005/06, 1. FFC Turbine Potsdam) Meiste Tore in einem Spiel 7: Heidi Mohr (für den TuS Niederkirchen beim 8:1-Auswärtssieg gegen die SG Praunheim am 3. März 1991 und beim 12:2-Auswärtssieg gegen den TSV Battenberg am 6. März 1993Frauenfußball-Bundesliga Magazin 2000/01) 6: Sandra Smisek (beim 10:1 gegen Saarbrücken am 20. August 1995), Inka Grings (für den FCR 2001 Duisburg beim 8:0-Sieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr am 27. Februar 2005 und beim 12:0-Sieg gegen den FFC Brauweiler Pulheim am 18. März 2007), Genoveva Añonma (für den 1. FFC Turbine Potsdam beim 12:0-Sieg gegen den VfL Sindelfingen am 16. März 2014), Conny Pohlers (beim 8:2 gegen Saarbrücken am 10. März 2002), Heidi Mohr (beim 12:2 gegen DFC Allendorf am 6. März 1994). 5: 27-mal gelangen einer Spielerin fünf Tore in einer Partie, darunter fünfmal Inka Grings sowie Birgit Prinz und Conny Pohlers je dreimal.(Stand: 13. Juni 2026)Meisten Tore in einem Spiel, weltfussball, abgerufen am 13. Juni 2026 Spielerinnen mit den meisten Elfmetertoren (seit 1997) 1. Birgit Prinz (21 Tore, 1997–2011) 2. Renate Lingor (19 Tore, 1997–2008) 3. Inka Grings (17 Tore, 1997–2011), Melanie Hoffmann (17 Tore, 1997–2013) Erstes Tor der Bundesliga Katja Bornschein am 2. September 1990 (nach 5 Minuten für den FSV Frankfurt gegen die TuS Binzen) Erstes Tor der eingleisigen Bundesliga Thekla Krause am 17. August 1997 (nach 2 Minuten für die Sportfreunde Siegen gegen die SG Praunheim) Schnellste Tore in einem Spiel

1. Lucie Voňková (9,9 Sekunden, für den FF USV Jena gegen die SGS Essen am 7. Mai 2017) 2. Michaela Hetke (11 Sekunden, für den FFC Heike Rheine gegen den FSV Frankfurt am 6. September 1998) 2. Valesca Ampoorter (11 Sekunden, für die TSG 1899 Hoffenheim gegen den SC Freiburg am 6. November 2025)Ampoorters Blitztor leitet Hoffenheimer Sieg ein, dfb.de, 6. November 2025 4. Célia Šašić (13 Sekunden, für den 1. FFC Frankfurt gegen den SC Freiburg am 5. November 2014) Torhüterin mit den meisten Spielminuten in Folge ohne Gegentor Katja Kraus (1314 Minuten, 1. September 1996 bis 20. April 1997,ff-forum.net: FSV Frankfurt)

Negativrekorde Spielerinnen mit den meisten EigentorenRekordeigentorschützen, weltfussball, abgerufen am 13. Juni 2026 1. Melanie Klein (4 Eigentore, bis 2004), Julia Debitzki (4 Eigentore, bis 2026) 3. Tamar Dongus (3 Eigentore, bis 2018), Petra Hauser (3 Eigentore, bis 2004), Carolin Schiewe (3 Eigentore, bis 2020), Anja Willkomm (3 Eigentore, bis 2000), Lena Ostermeier (3 Eigentore, bis 2026), Elke Anaskewitz (3 Eigentore, bis 1997), Dominique Janssen (3 Eigentore, bis 2024)

Vereine Allgemeines Als einziger Verein ist Eintracht Frankfurt mit dem in ihn aufgegangenem Verein 1. FFC Frankfurt (bis 1999: SG Praunheim) ununterbrochen seit Gründung der Bundesliga dabei. Eintracht Frankfurt ist seit 36 Spielzeiten (davon acht als SG Praunheim und 22 als 1. FFC Frankfurt) in der Bundesliga vertreten. Hier folgen der VfL Wolfsburg (34 Spielzeiten, davon sechs als VfR Eintracht Wolfsburg und fünf als WSV Wolfsburg), 1. FFC Turbine Potsdam (30 Spielzeiten, davon fünf als SSV Turbine Potsdam), MSV Duisburg (29 Spielzeiten, davon vier als FC Rumeln-Kaldenhausen, vier als FCR Duisburg und zwölfeinhalb als FCR 2001 Duisburg) und der FC Bayern München (28 Spielzeiten). Von den derzeitigen 14 Bundesligisten sind Eintracht Frankfurt, die TSG 1899 Hoffenheim (seit 2013), RB Leipzig (seit 2023) und der 1. FC Union Berlin (seit 2025) noch nie abgestiegen. In der Frauen-Bundesliga spielten bisher 54 Vereine (Vereinsumbenennungen, Vereinsübertritte und Fusionen sind hierbei berücksichtigt). Der FSV Frankfurt konnte in der Saison 1994/95 alle Spiele gewinnen und hält damit auch den Rekord für den besten Saisonstart. Zwei Vereine haben dagegen alle ihre Saisonspiele verloren. Der 1. FC Neukölln verlor in der Saison 1990/91 alle 18, der FFC Brauweiler Pulheim 2000 (heute 1. FC Köln) in der Saison 2006/07 alle 22 Spiele. Sechs Vereine schafften es bisher, alle ihre Auswärtsspiele in einer Saison zu gewinnen. Als erstes gelang dem TSV Siegen 1992/93 dieser Coup. Wiederholen konnten dies der FSV Frankfurt (1994/95), Grün-Weiß Brauweiler (1996/97, heute 1. FC Köln), Turbine Potsdam (2003/04), der 1. FFC Frankfurt (2003 bis 2005) und der FC Bayern München (2025/26). Zehnmal blieb eine Mannschaft in einer Saison ungeschlagen. Der FC Bayern München schaffte dieses Kunststück dreimal, der 1. FFC Frankfurt, der FSV Frankfurt und der TSV Siegen je zweimal, der VfL Wolfsburg einmal. Der tiefste Sturz eines amtierenden Meisters legte der FSV Frankfurt hin. Nach der Meisterschaft 1998 wurden die Bornheimerinnen in der nächsten Saison Fünfter und sammelten 27 Punkte weniger als im Vorjahr. Erst am letzten Spieltag konnte sich die Mannschaft aus dem Abstiegskampf befreien. früheste Meisterschaft: vier Spieltage vor SaisonendeEine Zahl sagt alles: Bayern feiert die früheste Meisterschaft der Geschichte, Kicker, 22. April 2026 FCR Duisburg 55 in der Saison 1999/2000 (Spieltag 18 von 22) FC Bayern München in der Saison 2025/26 (Spieltag 22 von 26)

Stand: Saisonende 2025/26

Punkte und Siege Höchste erreichte Punktzahl: 1. FFC Frankfurt (63 Punkte, Saison 2004/05, 22 Spieltage) FC Bayern München (74 Punkte, Saison 2025/26, 26 Spieltage) Meiste Siege: 1. FFC Frankfurt (21 Siege, Saison 2004/05, 22 Spieltage) FC Bayern München (24 Siege, Saison 2025/26, 26 Spieltage) Höchste Punktzahl eines Vizemeisters: VfL Wolfsburg (59 Punkte, Saison 2020/21) Größter Vorsprung eines Meisters: FCR Duisburg (15 Punkte, Saison 1999/2000, 22 Spieltage) FC Bayern München (16 Punkte, Saison 2025/2026, 26 Spieltage) Kleinster Vorsprung eines Meisters: FFC Turbine Potsdam (0 Punkte, 1 Tor bessere Tordifferenz, Saison 2008/09) Höchste Punktzahl eines Absteigers: FFC Heike Rheine (22 Punkte, Saison 1998/99) Niedrigste Punktzahl eines Nichtabsteigers: FC Carl Zeiss Jena (10 Punkte, Saison 2024/25)

Serien mit mindestens 1 Tor: 80 Turbine Potsdam (2. Spieltag 2008/09 - 15. Spieltag 2011/12) mit mindestens 2 Toren: 29 Turbine Potsdam (14. Spieltag 2008/09 - 14. Spieltag 2009/10) Siege: 23 VfL Wolfsburg (12. Spieltag 2021/22 - 12. Spieltag 2022/23) Auswärtssiege in Folge: 27 1. FFC Frankfurt (2004–2006) Auswärtsspiele in Folge ohne Niederlage: 49 1. FFC Frankfurt (1. Spieltag 2001/02 bis zum 10. Spieltag 2005/06) Spiele in Folge ohne Niederlage: 46 FC Bayern München (7. Spieltag 2024/25 bis zum 4. Spieltag 2026/27, laufend) Heimspiele in Folge ohne Niederlage: 68 VfL Wolfsburg (2016–2022) ohne Gegentor: 14 FSV Frankfurt 2.-15. Spieltag 1996/97 Niederlagen: 22 Brauweiler Pulheim (Saison 2006/07) Spiele ohne Sieg: 31 Brauweiler Pulheim (13. Spieltag 2005/06 - 22. Spieltag 2006/07) Spiele ohne Tor: 10 1. FC Köln (7.-16. Spieltag 2022/23) Spiele mit mindestens 1 Gegentor: 41 Hamburger SV (9. Spieltag 2007/08 - 5. Spieltag 2009/10)

Auf- und Absteiger Rekordaufsteiger sind der 1. FC Köln (2015, 2017, 2019, 2021) und der Hamburger SV (1997, 2001, 2003, 2025) mit jeweils vier Aufstiegen. Andersherum ist der FF USV Jena bzw. FC Carl Zeiss Jena mit fünf Abstiegen Rekordhalter. Es folgen der 1. FC Saarbrücken und der SC 07 Bad Neuenahr mit je vier Abstiegen. Zwischen 1991 und 1997 stieg der SC 07 Bad Neuenahr dreimal ab und dreimal auf. Der 1. FC Köln stieg zwischen 2015 und 2021 viermal auf und dreimal ab. Die Mannschaft mit der längsten Bundesliga-Abstinenz ist der 1. FC Nürnberg. Im Jahre 2023 schafften die Fußballerinnen aus Franken nach 23 Jahren die Rückkehr in die Bundesliga. Bester Aufsteiger aller Zeiten war Grün-Weiß Brauweiler. In der Saison 1991/92 belegten die Rheinländerinnen in der Nordgruppe den zweiten Platz und wurden später Vizemeister.

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