Unter einer Maxi-Yacht versteht man eine große, sportlich ausgelegte Segelyacht mit einer Bootslänge über alles von 70 Fuß (ca. 21 m) oder mehr.

Maxi-Yachten sind in der Regel individuelle Einzelbauten/Einzelanfertigungen und vom Yachtkonstrukteur auf die Wünsche des Eigners zugeschnitten; bekannte Konstrukteure sind Olin Stephens vom Konstruktionsbüro Sparkman & Stephens, Bruce Farr, German Frers und Ron Holland. Eine Maxi-Yacht ist entweder sportlich für Regattazwecke oder für längere Törns mit Fahrgästen ausgelegt. Nicht zu verwechseln sind Maxi-Yachten mit Maxi Yachts, einem schwedischen Hersteller von Fahrtenyachten.

Der Uhrenhersteller und Sponsor Rolex veranstaltet eine Regattaserie für Maxi-Yachten, den Maxi-Yacht-Rolex-Cup.

Eine besondere Segelklasse ist oberhalb der Maxi-Yachten angesiedelt, die Super-Maxi-Klasse. Diese Segelyachten haben eine Länge über alles (Lüa) von über 100 Fuß.

Auswahl bekannter Maxi-Yachten Boomerang Kialoa I bis V (Eigner: Jim Kilroy, USA) Ondine VIII Matador Condor of Bermuda PK Boo II, (ex. Chrismi II) Il Moro di Venezia I, II und III Rebecca Morning Glory (Eigner: Hasso Plattner, SAP) Drum Black Dragon (Eigner: Otto Happel, Hamburg) Y3K (Wally Yachts) (Eigner: Claus-Peter Offen, Hamburg) Alexia Favonius Skandia Principessa va via (Eigner: Silvio Berlusconi) San Maurizio (Eigner: Silvio Berlusconi) Sweet Dragon (Eigner: Silvio Berlusconi) All Smoke (Eigner: Günter Herz, Hamburg) UCA (Eigner: Klaus Murmann, Kiel) Zephyrus Rambler (Eigner: George David, USA) Magic Carpet 2 Fisher&Paykel (Eigner Joaquin Quiroga, Spanien)

Bekannte Super-Maxi-Yachten

Alfa Romeo (Lüa: 100 Fuß) (Eigner: Neville Crichton, NZL) Wild Oats XI (Lüa: 100 Fuß) (Eigner: Bob Oatley, AUS) nahezu baugleich mit Alfa Romeo Eleonora (Lüa: 161 Fuß) (Replika der Big-Class-Yacht Westward) Mirabella V (Lüa: 247 Fuß, 75,3 m) Morning Glory, (Lüa: 26,2 m) Phocea, ex Club Méditerranée (Lüa: 247 Fuß, 75,3 m)

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