thumb|Verteilung der Gemeinden auf -roda Das Suffix -roda als Bestandteil von Ortsnamen steht für einen Ort, der auf einer gerodeten Fläche entstand. Meist steht vor dem -roda der Name des Rodenden. Besonders häufig kommt dieses Suffix in Thüringen vor. Die so bezeichneten Orte wurden meist im späten Mittelalter im Hügelland oder Gebirgsvorland gegründet. Eng verwandt ist das Suffix -rode, welches hauptsächlich nördlich des Harzes vorkommt, während -roda ausschließlich südlich dieses Gebirges verbreitet ist. Im Rheinland und im Bergischen Land entspricht dem -rath, in Süddeutschland -reuth, in der Schweiz -rüti.
Roda wird auch als eigenständiger Ortsname verwendet.
Beispiele Thüringen: Friedrichroda, Stadt Stadtroda, Stadt Abteroda Angelroda Berteroda Bischofroda Braunsroda Burkhardtroda Ernstroda Frankenroda Geroda Gräfenroda Hauteroda Hirschroda Hötzelsroda Roda (Ilmenau) Isseroda Kiliansroda Langenroda Lützeroda Martinroda Martinroda (Vacha) Mechelroda Menteroda Neckeroda Neuroda Petriroda Rippersroda Roda (Arnstadt) Schellroda Seitenroda Tannroda, ehemalige Stadt Vitzeroda Volkenroda Vollersroda Wittersroda Wolfsburg-Unkeroda Wutha-Farnroda Zeulenroda-TriebesSachsen-Anhalt: Albersroda Altenroda Baumersroda Billroda Branderoda Braunsroda Burkersroda Dietrichsroda Ebersroda Frankroda Hirschroda Janisroda Marienroda Petersroda Schleberoda Schnellroda Wischroda
Sachsen: Alberoda Roda (Nünchritz) Pfaffroda Wallroda (Arnsdorf)
andere Bundesländer: Geroda (Unterfranken) Hohenroda (Hessen)
Kategorie:Ortsnamen-Endung