Projekt Gold ist ein deutscher Kino-Dokumentarfilm des Regisseurs Winfried Oelsner. Er zeigt die deutsche Handballnationalmannschaft auf dem Weg zum Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft 2007 im eigenen Land. Neben Szenen und Stationen aus den Spielen zeigt der Film die Mannschaft während der Reisen von und zu den Spielorten, im Mannschaftshotel sowie in der Mannschaftskabine und auch die Emotionen bei den Fans im Land.

Filmkritiken Die Süddeutsche Zeitung stellt fest, dass im Gegensatz zu den mediengeschulten Fußballern im Sommermärchen, „die gerne vorgefertigte Sätze aus ihren Köpfen kramen“, die Protagonisten „kumpelhafte, natürlich auftretende Handballer“ sind, „mit denen sich der Breiten-Mannschaftssportler sehr viel leichter identifizieren kann“. Dies zeige sich etwa an einer Szene nach dem Eröffnungsspiel, in der die Spieler im ICE Mitreisende auf Anweisung von Heiner Brand höflich um einen Sitzplatz bitten, weil die Organisation vergessen hatte, Plätze zu reservieren. Zudem thematisiere der Film auch weniger schöne Seiten des Sports.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh der Dokumentation das Prädikat wertvoll.

Technik Der Film wurde komplett auf High Definition Video gedreht. In einem Interview der Fachzeitschrift „Film & TV Kameramann“,Film & TV Kameramann: „Projekt Gold: Die Handball-WM im Kino“. September 2007, S. 157. erklärte Winfried Oelsner, dass hierbei auf die Camcorder HVR-Z1E von Sony zurückgegriffen wurde.

Weblinks

Presseerklärung des Filmverleihers (PDF-Datei; 91 kB)

Rezension von Carsten Baumgardt Photodokumentation der Präsentation des Films in Dresden

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2007 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Handballfilm