mini|hochkant|Rückentrage aus Württemberg, 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Eine Rückentrage ist eine Vorrichtung, mit der ein Mensch Lasten auf seinem Rücken transportieren kann.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts waren Rückentragen ein wichtiges Transportmittel für Hausierer, Buckelkrämer und Kolporteure sowie in der Landwirtschaft. Beruflich waren unter anderem Uhrenträger und Glasträger auf Rückentragen angewiesen.

Regional sind für bestimmte Typen von Rückentragen die Begriffe Kiepe (für einen auf dem Rücken getragenen Korb), Kötze und Reff gebräuchlich. Im bairischen Deutsch – also in großen Teilen von Bayern und Österreich – wird eine Rückentrage (inklusive Korb) Kraxe oder Buckelkraxe genannt, einer Kiepe entspricht die Kürbe.Ludwig Zehetner: Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern, Heinrich Hugendubel Verlag/edition vulpes, Kreuzlingen/München/Regensburg, 2005, ISBN 3-9807028-7-1, Stichwort Buckelkraxe, Kraxe und Kürbe

Große Außengestellrucksäcke auf einer Aluminiumkraxe montiert.

Siehe auch Tragreff Felleisen Seesack Tornister Hottenträger Ferggele Gräz

Weblinks

Scubapro Handbuch (abgerufen am 16. Juli 2020) Das Tragen von Säuglingen und Kleinkindern in Tüchern oder anderen Komforttragen und deren positive und negative Auswirkungen auf die Körperhaltung und das Skelett. (abgerufen am 16. Juli 2020)

Einzelnachweise

Kategorie:Tragebehälter