mini|hochkant|Charlotte Sieglin, 2009
Charlotte Sieglin (* 23. August 1979 in Bremen) ist eine deutsche Schauspielerin.
Karriere Entdeckt wurde Sieglin 2000 von Dieter Braun. Es folgte die Darstellerische Grundausbildung, Szenischer Unterricht und Rollenstudium an der Folkwang Hochschule Schauspiel Bochum, sowie ein Workshop mit Carolina Pecheny (Théâtre du Soleil), ein Workshop mit Dominik Graf an der ifs und eine Einladung zur Teilnahme an der Sat.1 Talent Class. Zum ersten Mal stand Sieglin 2002 für den Fernsehfilm „Nette Leute“ vor der Kamera, ihren ersten Kinofilm „Klimt“ drehte sie im Jahr 2005 an der Seite von John Malkovich. Für ihre Darstellung in „Klimt“ wurde sie vom Undine Award 2006 als „beste jugendliche Nebendarstellerin in einem Kinofilm“ nominiert. Größere Bekanntheit erlangte Sieglin bisher mit ihren Theaterproduktionen. Bereits 2003 spielte sie am Schauspielhaus Bochum, 2004 unter der Regie von Jürgen Gosch und Ernst Stötzner.
Nach den Dreharbeiten zu „Klimt“ wechselte sie ins Festengagement ans Staatstheater Schwerin. 2007 spielte Sieglin dort die Luise Briest in „Effi Briest“ und das Käthchen in „Das Käthchen von Heilbronn“ (Regie: Peter Dehler). Im Jahrbuch 2007 von Theater heute wurde Sieglin für ihre Darstellung der Kriemhild in Oliver Schmaerings „Nibelungen“ als Höhepunkt des Jahres bzw. „Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2007“ nominiert. 2008 wurde Sieglin mit dem Conrad-Ekhof-Preis ausgezeichnet.
Während ihrer intensiven Theaterzeit in Schwerin fand Sieglin Zeit für die Kurzfilmprojekte „Eine Art der Einsamkeit“, „Nachtfahrt“ und „Männer“, die jedoch in der Öffentlichkeit unbeachtet blieben. Im Frühjahr 2009 trennte sich Sieglin vom Staatstheater Schwerin. Sie lebt und arbeitet derzeit freischaffend in Berlin.
Ausbildung Folkwang Hochschule Schauspiel Bochum (2000–2004) Workshop mit Carolina Pecheny, Théâtre du Soleil (2003/2004) Workshop mit Dominik Graf an der ifs (2004) Workshop „SAT.1 Talent Class“ (2005)
Auszeichnungen 2006: Undine Award - Nominierung als „beste jugendliche Nebendarstellerin in einem Kinofilm“ 2007: Theater Heute - Nominierung als „beste Nachwuchsschauspielerin“ 2008: Conrad-Ekhof-Preis
Theater 2003–2004: Schauspielhaus Bochum 2005–2009: Staatstheater Schwerin seit 2014: Jedermann-Festspiele Wismar als Buhlschaft
Filmografie 2002: Nette Leute, Regie: Frank Conrad 2002: Schatten, Regie: Sven O. Hill 2004: Gerade jetzt, Regie: Frank Conrad 2005: So nah so fern, Regie: Song Yun-Long 2005: Maskenball, Regie: Oliver Stadel 2005: Klimt, Regie: Raúl Ruiz 2007: Eine Art der Einsamkeit, Regie: Karl Lotz 2007: Nachtfahrt, Regie: Tatjana Steinbichl 2008: Männer, Regie: Markus Beck 2010: Takiye - In Gottes Namen, Regie: Ben Verbong 2012: Die Männer der Emden, Regie: Berengar Pfahl 2015: Freibeuter der Meere - Episode 2 (Sir Francis Drake) Regie: Robert Schotter 2018: Herzkino.Märchen: Der Froschkönig, Regie: Jeanette Wagner 2020: Babylon Berlin
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