Aldan ( und ) ist eine Stadt in der Republik Sacha (Jakutien) in Russland mit Einwohnern (Stand ). Sie ist zudem Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons (Ulus).

Geographie Aldan liegt im Aldanhochland, etwa 470 km südwestlich der Republikshauptstadt Jakutsk am Flüsschen Orto-Sala, das in den rechten Aldan-Nebenfluss Seligdar mündet. Vom Fluss Aldan selbst ist die Stadt etwa 30 km entfernt.

Geschichte Aldan entstand 1923 nach der Entdeckung reicher Goldvorkommen durch den jakutischen Goldsucher M. Tarabukin und den Leiter des Goldsucherartels W. Bertin als Siedlung mit Bergwerk am zunächst namensgebenden Bach Nesametny (russisch für unauffällig, versteckt). 1939 erhielt der Ort unter seinem heutigen Namen das Stadtrecht.

Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1939 14.022 1959 12.358 1970 17.689 1979 20.173 1989 27.090 2002 24.715 2010 21.275 Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten Aldan besitzt ein Heimatmuseum.

Wirtschaft Aldan ist Zentrum des südjakutischen Bergbaugebietes mit Gold- und Glimmerförderung. Daneben gibt es Betriebe für Metallbearbeitung sowie der Holz- und Baumaterialienwirtschaft.

Verkehr Aldan besitzt eine Eisenbahnstation an der von der Baikal-Amur-Magistrale bei Tynda nach Nischni Bestjach führenden Amur-Jakutischen Magistrale. Die Stadt liegt zudem an der Fernstraße A360 Lena, die Jakutsk mit Newer an der R297 Amur verbindet. Außerdem besitzt die Stadt einen Flughafen.

Siehe auch Liste der Städte in der Republik Sacha

Einzelnachweise

Weblinks

Website der Stadtverwaltung (russisch) Aldan auf mojgorod.ru (russisch)

Kategorie:Ort in der Republik Sacha Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1939