Diese Liste zeigt die amtlich genehmigten Wappen der Verbandsgemeinden, Städte und Gemeinden, sowie Wappen von ehemaligen Landkreisen, Verwaltungsgemeinschaften, Städten und Gemeinden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Landkreis Anhalt-Bitterfeld und Vorgängerkreise Landkreis Wappen Kommentare Anhalt-Bitterfeld 120px|Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt 100px|zentriert|Wappen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld Gestaltet vom Heraldiker Jörg Mantzsch aus Magdeburg, genehmigt durch das Ministerium des Innern des Landes Sachsen-Anhalt am 31. August 2007: „Geviert; Feld 1: in Silber ein auf roter Zinnenmauer linkshin schreitender schwarzer Bär; Feld 2: in Gold ein rot bewehrter, dreizehiger, schwarzer Löwe mit ausgeschlagener Zunge; Feld 3: in Silber drei rote Seeblätter (2:1); Feld 4: in Rot eine wachsende silberne Palme mit Früchten.“Amtsblatt für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Ausgabe 6 vom 14. September 2007 Anhalt-Zerbst 120px 100px|zentriert Genehmigt dem damaligen Landkreis Zerbst durch das Anhaltische Staatsministerium am 18. Dezember 1935, Weiterführung genehmigt durch das Ministerium des Innern am 27. Februar 1995: „Geviert durch ein schwarzes Kreuz, belegt mit einem Herzschild; Feld 1 und 4: in Silber drei (2:1) rote Rosen, Feld 2 und 3: in Rot ein silberner goldbewehrter Adler; der Herzschild zeigt in Silber auf roter, schwarz gefugter Zinnenmauer mit offenem Tor einen schreitenden schwarzen Bären.“

Zum 1. Juli 2007 wurde der Landkreis Anhalt-Zerbst im Rahmen der Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt aufgelöst und sein Gebiet auf die neuen Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Jerichower Land und Wittenberg sowie die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau aufgeteilt. Bitterfeld 120px 100px|zentriert Gestaltet vom Staatsarchivrat Otto Korn aus Magdeburg, genehmigt durch das Preußische Staatsministerium am 15. Februar 1939, bestätigt durch das Ministerium des Innern am 28. Februar 1995: „Geviert. Feld 1 und 4: in Silber drei rote Seeblätter; Feld 2: in Gold ein schwarzer, rotbewehrter Löwe; Feld 3: in Gold zwei blaue Pfähle.“

Bei der Kreisgebietsreform 2007 in Sachsen-Anhalt wurde der Landkreis Bitterfeld mit dem Landkreis Köthen und Teilen des Landkreises Anhalt-Zerbst zum neuen Landkreis Anhalt-Bitterfeld fusioniert. Köthen 120px 100px|zentriert Genehmigt am 30. Mai 1991: „Gespalten von Schwarz und Silber; vorn ein offener silberner Flug, hinten eine auf rotem Schildfuß stehende natürliche Palme.“Papendieck 1996, Seite 32

Bei der Kreisgebietsreform 2007 in Sachsen-Anhalt wurde der Landkreis Köthen mit dem Landkreis Bitterfeld und Teilen des Landkreises Anhalt-Zerbst zum neuen Landkreis Anhalt-Bitterfeld fusioniert.

Verwaltungsgemeinschaften Verwaltungs­gemeinschaft Wappen Kommentare Elbe-Ehle-Nuthe 120px|Lage der Verwaltungsgemeinschaft im Landkreis 100px|zentriert Gestaltet von Ernst Albrecht Fiedler aus Magdeburg, genehmigt der damaligen Verwaltungsgemeinschaft Zerbster Land ????, weitergeführt in Rechtsnachfolge: „In Silber über einer erniedrigten blauen Wellendeichsel ein auf einem gestümmelten schwarzen Ast stehender roter Milan mit silbernem Kopf, goldenem Auge und goldener Bewehrung.“§ 1 Abs. 1 der

Zum 1. Januar 2010 wurde die Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Ehle-Nuthe aufgelöst. Alle 21 Gemeinden schlossen sich der Einheitsgemeinde Stadt Zerbst/Anhalt an.

Städte und Gemeinden Stadt oder Gemeinde Wappen Kommentare Stadt Aken (Elbe) 150px 100px|zentriert Siegelführung geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Die Hauptsatzung der Stadt Aken (Elbe) führt Dienstsiegel und Flagge, aber kein Wappen. In § 2 wird das Dienstsiegel mit einem darin dargestellten Bildsiegel wie folgt beschrieben: 100px|rechts|Bildsiegel „Unter einem hohen gotischen Boden, zwischen zwei gezinnten Rundtürmen mit Spitzdach, auf gequadertem Sockel stehend ein Bischof mit erhobener rechter Hand und zum Schwur ausgestreckten Fingern, der in der linken Hand den Bischofsstab hält. Die Türme sind von je einem kleinen schwebenden quergeteilten rot-weißen Wappenschild mit dem Kopf des heiligen Mauritius beseitet.“ Stadt Bitterfeld-Wolfen 150px 100px|zentriert Gestaltet von Lutz Döring aus Erdeborn, genehmigt durch den Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld am 15. Februar 2008, registriert im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 8/2008: „Geviert von Silber und Blau mit schwarzem Schildfuß, ein roter Rundkolben; eine strahlende ungebildete goldene Sonne; wachsend fünf goldene Ähren; drei (2:1) rote Seeblätter; im Schildfuß ein schräggekreuztes silbernes Bergmannsgezähe.“ Die Farben der Stadt sind Gelb (Gold)/Blau.§ 2 Absatz 1 der Kreisstadt Köthen (Anhalt) 150px 100px|zentriert Wappen beruht auf Siegelführung seit dem 14. Jahrhundert: „Das Wappen der Stadt Köthen (Anhalt) zeigt in Silber eine gezinnte rote Stadtmauer, schwarz gefugt, mit geöffnetem Tor, hochgezogenem blauen Fallgatter und drei aufgesetzten gezinnten roten, schwarz gefugten Türmen mit je einem Fenster, der größere und stärkere mittlere Turm mit blauem Kegeldach und goldenem Knauf.“ Gemeinde Muldestausee 150px 100px|zentriert § 2 der Hauptsatzung der Gemeinde Muldestausee führt weder Wappen noch Flagge, sondern lediglich das Dienstsiegel mit der Umschrift „Gemeinde Muldestausee, Landkreis Anhalt-Bitterfeld“. Gemeinde Osternienburger Land 150px 100px|zentriert Gestaltet von Jörg Mantzsch aus Magdeburg, genehmigt durch den Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld am 28. Juni 2012: „Gespalten von Silber und Grün; vorn über einer schwarzgefugten roten Zinnmauer schwebend ein gesenktes rotes Schwert, das zwei gekreuzte rot-silberne Federköcher überdeckt, aus denen grüne Pfauenfedern mit rot-gold-schwarzen Pfauenaugen ragen; hinten ein silberner Lindenzweig mit vierzehn Blättern.“§ 2 Absatz 1 der Stadt Raguhn-Jeßnitz 150px 100px|zentriert Gestaltet von Jörg Mantzsch aus Magdeburg, genehmigt durch den Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld am 18. April 2019: „Geviert von Silber und Blau; Feld 1: zwischen zwei, in den Außenrand verschwindenden roten Zinnentürmen mit schwarzer Rundbogenöffnung, auf roter Zinnenmauer stehend und beide Türme haltend, ein aufrecht stehender, nach innen gewendeter schwarzer Bär mit ausgeschlagener roter Zunge; Feld 2: ein silbernes Eichenblatt; Feld 3: ein nach innen gewendeter silberner Pflug; Feld 4: aus blauem Wellenschildfuß wachsend zwei gefugte rote Türme mit Kuppeldächern, darauf je eine Kugel mit beknauftem Kegel, zwischen den Türmen pfahlweise eine rote Spindel und ein rotes Garnknäuel.“ Stadt Sandersdorf-Brehna 150px 100px|zentriert Gestaltet von Otto Korn, genehmigt der damaligen Gemeinde Sandersdorf durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen am 7. August 1939, weitergeführt in Rechtsnachfolge: „In Schwarz eine gestürzte silberne Spitze, belegt mit den gekreuzten roten Berghämmern über einem roten Seeblatt.“§ 2 Absatz 1 der Stadt Südliches Anhalt 150px 100px|zentriert § 2 der Hauptsatzung der Stadt Südliches Anhalt führt weder Wappen noch Flagge, sondern lediglich das Dienstsiegel mit der Umschrift „Stadt Südliches Anhalt“. Stadt Zerbst/Anhalt 150px 100px|zentriert Genehmigt durch das Regierungspräsidium Dessau am 9. Februar 1995, registriert im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 10/1995: „In Silber gezinnte rote Stadtmauer mit offenem blaubedachten Tor und aufgezogenem Fallgatter, hinter der Stadtmauer fünf ungleich große gezinnte rote Türme mit blauen Spitzdächern, darauf goldene Knäufe und Kreuze, die Stadtmauer ist belegt mit zwei Schilden: der vordere Schild ist gespalten, vorn in Silber am Spalt ein roter Adler, hinten neunmal von Schwarz und Gold geteilt, belegt mit einer grünen Raute; der hintere Schild zeigt in Silber eine schräg aufsteigende, gezinnte rote Mauer, auf deren Zinnen ein schwarzer Bär mit goldener Krone und Halsband aufsteigt.“§ 2 Absatz 1 der Stadt Zörbig 150px 100px|zentriert Das Wappen mit den Landsberger Pfählen geht auf Siegelführung seit dem 28. Dezember 1445 zurück: „Auf damasziertem goldenem Grund zwei blaue Pfähle.“§ 2 Absatz 1 der

Ehemalige Städte und Gemeinden Stadt oder Gemeinde Wappen Kommentare Stadt Bitterfeld-Wolfen Stadt Bitterfeld 150px 100px|zentriert Gestaltet von Jörg Mantzsch, genehmigt am 14. Februar 2000 durch das Regierungspräsidium Dessau, registriert im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 4/2000: „Das Wappen der Stadt Bitterfeld zeigt in Silber auf gewölbtem grünen Schildgrund einen roten Rundturm mit grünem, rot bekreuztem Spitzdach und offenem Rundbogenfenster über offenem Rundbogentor; der Turm beseitet von je einem schwebenden Dreieckschild, rechts: neunmal von Schwarz über Gold geteilt, schrägrechts belegt mit einem grünen Rautenkranz (Sachsen), links: in Silber drei (2:1) rote Seeblätter (Grafen von Brehna).“§ 2 Absatz 1 der

Zum 1. Juli 2007 schlossen sich die Städte Bitterfeld und Wolfen mit den bis dahin selbständigen Gemeinden Greppin, Holzweißig und Thalheim zur neugebildeten Stadt Bitterfeld-Wolfen zusammen. Gemeinde Bobbau 150px 100px|zentriert Gestaltet von Jörg Mantzsch, genehmigt durch den Landkreis Anhalt-Bitterfeld am 6. Juni 2007: „In Blau ein spitzbedachter, viergeschossiger goldener Turm mit schwarzen Stockwerkrahmen, bedachten goldenen Seitenflügeln und doppelreihigen Fensteröffnungen in allen Fassaden, begleitet von je zwei goldenen Ähren.“ Die Farben der Gemeinde sind – abgeleitet von den Tinkturen der Wappenmotive und des Schildes – Gold(Gelb)/Blau.

Zum 1. September 2009 wurde die Gemeinde Bobbau mit den Ortsteilen Bobbau und Siebenhausen in die Stadt Bitterfeld-Wolfen eingemeindet. Gemeinde Greppin 150px 100px|zentriert Gestaltet von Jörg Mantzsch, genehmigt durch das Regierungspräsidium Dessau am 12. Oktober 1993, registriert im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 44/1993: „In Silber ein schwarzer Kühlturm mit schwarzem Rauch, begleitet von drei roten Seeblättern.“ Die Gemeindefarben zeigen schwarz und silber (weiß).§ 2 Absatz 1 der

Zum 1. Juli 2007 schlossen sich die Städte Bitterfeld und Wolfen mit den bis dahin selbständigen Gemeinden Greppin, Holzweißig und Thalheim zur neugebildeten Stadt Bitterfeld-Wolfen zusammen. Gemeinde Holzweißig 150px 100px|zentriert Gestaltet von Otto Korn, genehmigt am 23. November 1937 durch den Oberpräsidenten der Provinz Sachsen, 2001 von Jörg Mantzsch bearbeitet und ins erneute Genehmigungsverfahren geführt: „In Silber auf grünem Dreiberg eine grüne Palme zwischen zwei zugewendeten natürlichen rotbewehrten Vögeln (Kronentauben).“

Zum 1. Juli 2007 schlossen sich die Städte Bitterfeld und Wolfen mit den bis dahin selbständigen Gemeinden Greppin, Holzweißig und Thalheim zur neugebildeten Stadt Bitterfeld-Wolfen zusammen. Gemeinde Thalheim 150px 100px|zentriert Gestaltet von Jörg Mantzsch, genehmigt 2006: „Geviert von Rot und Silber; Feld 1: eine goldene Sonne, Feld 2: zwei rote Fischköpfe, Feld 3: ein roter Wellenbalken, Feld 4 eine goldene Garbe.“Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Thalheim, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren, Hinterlegt bei Regierungspräsidium Magdeburg 2003 (Gutachten: Landeshauptarchiv Magdeburg)

Zum 1. Juli 2007 schlossen sich die Städte Bitterfeld und Wolfen mit den bis dahin selbständigen Gemeinden Greppin, Holzweißig und Thalheim zur neugebildeten Stadt Bitterfeld-Wolfen zusammen. Stadt Wolfen 150px 100px|zentriert Genehmigt durch das Regierungspräsidium Dessau am 24. Januar 1995, registriert im Landesarchiv Sachsen-Anhalt unter der Wappenrollennummer 4/1995: „Geviert von 1:4 Gold (Gelb) und 2:3 Blau; Feld 1: ein schwarzer Rundkolben, Feld 2: zwei aufgerichtete goldene Ähren, Feld 3: perforiertes silbernes Filmsegment,Feld 4: schräg gekreuzte schwarze Schlägel und Eisen.“ Die Stadtfarben zeigen schwarz und gold (gelb).§ 2 Absatz 1 der