Claudia Rieschel (* 30. November 1950 in Hamburg) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Karriere Rieschel ist die älteste Tochter der Schauspielerin Viola Wahlen und des späteren Verwaltungsdirektors der Städtischen Bühnen Frankfurt Hanspeter Rieschel (promovierter Philosoph). Ihre Großmutter stammt aus Schweden, ihr Großvater war der Konsul Heinrich Rudolph Wahlen.Gordon J. A. Burgess: The Life and Works of Wolfgang Borchert, Camden House 2003, S. 116. Neben ihrer Muttersprache Deutsch spricht Rieschel fließend Englisch und Französisch. Durch ihre Zeit in Frankfurt am Main spricht sie auch Hessisch, zu hören in Hessische Geschichten. Sie spielt Klavier und kann reiten.

Nach dem Abitur am Schiller-Gymnasium in Frankfurt am Main absolvierte sie von 1969 bis 1972 das Max Reinhardt Seminar in Wien., abgerufen am 26. September 2023. Von 1971Debüt mit „Was weiß man denn …“ von André Roussin. – Siehe: Hans Heinz Hahnl: Zwischen Schwank, Parodie, Rührstück. In: Arbeiter-Zeitung, 16. Jänner 1971, S. 10. bis 1974 gehörte sie zum Ensemble des Theaters in der Josefstadt. Seither ist sie als freischaffende Schauspielerin tätig. Sie gastierte an zahlreichen Bühnen, u. a. am Deutschen Theater München, an den Hamburger Kammerspielen, am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg, an der Komödie Winterhuder Fährhaus in Hamburg, am Theater am Dom in Köln, an der Kleinen Komödie am Max II und am Theater an der Kö in Düsseldorf.Claudia Rieschel bei der Komödie am Kurfürstendamm, abgerufen am 21. Oktober 2024.

Rieschel spielt immer wieder Rollen in Fernsehserien, Fernsehreihen, Fernseh- und Kinofilmen. 1977 verkörperte sie in der polnischen Serie "Karino", die in einem Gestüt spielt, eine junge Tierärztin und wurde dank dieser Rolle in Polen populär.Claudia Rieschel podbiła PRL rolą w "Karino". Romans z polskim aktorem wywołał skandal onet.pl, 13. Juni 2025. In der ZDF-Serie Die Albertis hatte sie 2004 bis 2005 eine Dauerrolle als Haushälterin.

Rieschel ist Tierschützerin im Tierschutzverein Hamburg. Des Weiteren unterstützt und fördert sie das Projekt Costura! im brasilianischen Recife.

Filmografie (Auswahl)

Literatur Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 831.

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