Georg Rasel (* 13. Januar 1882 in Cosel, Oberschlesien; † 2. Februar 1945 in Döbeln, Sachsen) war ein deutscher Maler, Grafiker und Zeichner. mini|Kirche des heiligen Nikolaus in Tschenstochau (1912); Grafik Georg Rasel war ein in Schlesien berühmter Künstler und neben Hugo Ulbrich besonders bekannt wegen seiner Federzeichnungen. Er studierte von 1903 bis 1906 an der Königlichen Kunst- und Kunstgewerbeschule (ab 1911 Kunstakademie) in Breslau (Niederschlesien) und erhielt ein schlesisches Stipendium für einen künstlerischen Aufenthalt in Rom.
Rasel wirkte in Oberschlesien und Breslau, in dessen Nähe er lebte. Er malte schlesische Motive, Landschaften und Architektur. Er arbeitete für verschiedene Verlage, war 1929 aber auch Autor einer eigenen Mappe mit Zeichnungen schlesischer Schrothholzkirchen. Er schuf Hunderte Postkartenmotive und Buchillustrationen.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs floh Rasel mit seiner Ehefrau im Januar 1945 vor der russischen Armee aus Breslau. Die Flucht überanstrengte den 63-Jährigen allerdings derart, dass er am 2. Februar im sächsischen Döbeln an einem Herzinfarkt starb.
Literatur
Herbert Probe: Georg Rasel. Lebensbild eines oberschlesischen Künstlers aus der Stadt Cosel/OS. Selbstverlag Hans Hünefeld: Georg Rasel (1882-1945). Lebensbild eines oberschlesischen Künstlers. In: „Mitteilungen des Beuthener Geschichts- und Museumsvereins“, Heft 31/33 (1969/71), Dortmund 1970
Weblinks
Literaturliste im Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin Georg Rasel zum 60. Todestag, in: „Oberschlesien“ vom 10. Februar 2005 (PDF-Datei; 491 kB) Heiliges Wissen. Bildschmuck von Georg Rasel, Breslau 1918
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