Satratoxine Name Satratoxin F Satratoxin G Satratoxin H Strukturformel 150px 150px 150px CAS-Nummer PubChem Summenformel C29H34O10 C29H36O10 C29H36O9 Molare Masse 542,6 g·mol−1 544,6 g·mol−1 528,6 g·mol−1 Aggregatzustand fest Schmelzpunkt 140–143 °C 167–170 °C 162–166 °C Löslichkeit löslich in Methanol, Ethanol, Isopropanol, Aceton, ChloroformDatenblatt bei cbwinfo.com. GHS-Kennzeichnung H- und P-Sätze

Die Satratoxine sind potente Mykotoxine (Schimmelpilzgifte), die von dem Schlauchpilz Stachybotrys chartarum produziert werden und zur Gruppe der Trichothecene gehören. Der Name Satratoxin geht auf den früheren Pilznamen Stachybotrys atra zurück, der jedoch in der aktuellen Benennung der Pilzarten nicht mehr verwendet wird und nun Stachybotrys chartarum genannt wird. Es existieren drei Satratoxine („Satratoxin F“, „Satratoxin G“ und „Satratoxin H“). Ebenfalls strukturell ist das Myrotoxin B.

Wirkung Die Aufnahme von Satratoxinen kann zu systemischen Vergiftungserscheinungen führen, die von Reizungen der Mund- und Nasenschleimhaut, über Durchfall, Müdigkeit, Brustschmerzen und erhöhter Temperatur bis zu Lungenblutungen führen können. Es ist möglich, dass die Wirkung der Toxine erst Stunden nach der Aufnahme eines kontaminierten Lebensmittels auftreten kann.

Gegenmittel Zurzeit gibt es keine Gegenmittel oder schnelle Nachweisverfahren für Satratoxine. Eine Therapiemöglichkeit besteht nur durch Verabreichung von Adsorptionsmitteln wie Aktivkohle, die die Toxine im Körper binden und ihre Wirkung einschränken.

Einzelnachweise

Kategorie:Stoffgruppe Kategorie:Mykotoxin Satratoxine Satratoxine Satratoxine Satratoxine Satratoxine Satratoxine