mini|hochkant|Blick von der L 82 (Ettringen–Bell) westsüdwestwärts zum Hochsimmer mini|hochkant|Hochsimmerturm (AT)
Der Hochsimmer ist ein hoher Vulkankegel der Eifel. Er liegt bei Ettringen im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz (Deutschland). Auf ihm steht der Aussichtsturm Hochsimmerturm.
Geographie Lage Der Hochsimmer erhebt sich innerhalb der Hohen Eifel (Osteifel) rund 1,7 km westnordwestlich des Kernorts der Gemeinde Ettringen, deren Gemeindegrenze zum südlich des Berges gelegenen St. Johann im Gipfelbereich genau über den Bergrücken verläuft. Vorbei an seinem Westfuß fließt etwa in Nord-Süd-Richtung ein Mittellaufabschnitt des Rhein-Zuflusses Nette. Durch deren Tal führt die Landesstraße 83, die Weibern im Nordwesten mit Mayen im Südosten verbindet. Am Ostfuß des Bergs liegt an der nach Bell führenden L 82 Ettringen, an seinem Südfuß befindet sich St. Johann.
Der Hauptwanderweg 1 des Eifelvereins führt auf seiner 5. Etappe von Maria Laach kommend über den Hochsimmer und weiter zur Hammesmühle im Nettetal.Osteifelweg (1) - 5. Etappe auf der Webseite des Eifelvereins
Naturräumliche Zuordnung Der Hochsimmer liegt auf der Grenze der naturräumlichen Haupteinheitengruppen Mittelrheingebiet (29) mit der Haupteinheit Unteres Mittelrheingebiet (292), der Untereinheit Laacher Vulkane (292.0) und dem Naturraum Ettringer Vulkankuppen (292.01) im Osten und Osteifel (Nr. 27) mit der Haupteinheit Östliche Hocheifel (271), der Untereinheit Hohe-Acht/Nitz-Nette-Bergland (271.2) und dem Naturraum Nitz-Nette-Wald (271.21) im Westen. Nach Norden leitet die Landschaft in die Untereinheit Kempenicher Tuffhochfläche (271.1) und nach Süden in den Naturraum Mayener Kessel (291.25) über, der in der Haupteinheit Mittelrheinisches Becken (291) zur Untereinheit Maifeld-Pellenzer Hügelland (291.2) gehört.
Berghöhe und Bergkuppen Der Hochsimmer besitzt zwei Kuppen: die Westkuppe () ist und die Ostkuppe () hoch. Etwa 600 m südwestlich des Berggipfels schließt sich der Kleine Simmer () an.
Schutzgebiete Auf dem bewaldeten Hochsimmer liegen das Naturschutzgebiet Hochsimmer (CDDA-Nr. 81899; 1973 ausgewiesen; 2,4914 km² groß) und Teile des Landschaftsschutzgebiets Rhein-Ahr-Eifel (CDDA-Nr. 323834; 1980; 925,8651 km²).
Türme Auf der Ostkuppe des Hochsimmers steht auf der Gemarkung von St. Johann der 18 m hohe Hochsimmerturm, ein von 1909 bis 1911 erbauter Aussichtsturm. Von seiner Aussichtsplattform fällt der Blick in Östliche Hocheifel, in das Mittelrheinische Becken und hinab nach Ettringen; bei guten Sichtbedingungen reicht er bis zum Kölner Dom. Etwa 30 m nordwestlich des Hochsimmerturms steht ein Sendeturm, etwa 25 m südlich ein Sendemast.
Galerie
Siehe auch Liste von Vulkanen in Deutschland
Weblinks
Der Hochsimmer…, abgerufen am 28. November 2013, in Gemeinde Ettringen am Hochsimmer, auf ettringen-eifel.de
Einzelnachweise
Kategorie:Vulkan in Deutschland Kategorie:Schlacken- und Aschenkegel Kategorie:Berg in der Eifel Kategorie:Vulkanpark (Landkreis Mayen-Koblenz) Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Mayen-Koblenz Kategorie:Ettringen (Eifel) Kategorie:Schutzgebietsgründung 1973