Abashiri (jap. , -shi) ist eine Stadt und der Verwaltungssitz der Unterpräfektur Okhotsk an der Nordostküste der Insel Hokkaidō.

Bekannt ist Abashiri vor allem wegen ihres Gefängnisses für politische Gefangene aus der Meiji-Zeit. Heute steht an der Stelle nur noch ein Museum, das alte Gefängnis wurde durch einen neuen Hochsicherheitstrakt ersetzt.

Geographie Abashiri liegt am Ochotskischen Meer im Osten der Unterpräfektur Okhotsk. Sie befindet sich etwa 50 km östlich von Kitami. Unmittelbar südwestlich der Stadt liegt der 33 km2 große Abashiri-See (japanisch Abashiri-Ko).

Klima Wegen seiner Lage weist Abashiri nach der Köppen-Geiger-Klassifikation ein sehr kühles gemäßigtes Kontinentalklima auf, wobei im Winter teilweise meterhoher Schnee fällt.

Geschichte Stadtgründung war im März 1872.

Verkehr Der Bahnhof Abashiri ist die Endstation der Sekihoku-Hauptlinie und der Senmō-Hauptlinie von JR Hokkaido; Züge verkehren nach Asahikawa und Kushiro (釧路). Die Stadt ist über die Nationalstraßen 39, 238, 244 und 334 erreichbar.

Wirtschaft Die Stadt ist darüber hinaus ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und eine wichtige Hafenstadt. Der Hauptwirtschaftszweig ist die Fischerei.

Städtepartnerschaften Port Alberni, British Columbia, Kanada

Söhne und Töchter der Stadt Norio Nagayama (1949–1997), Mörder und Schriftsteller Madoka Natsumi (* 1978), Skilangläuferin Akio Ōta (* 1984), Eisschnellläufer

Eponyme Der am 7. September 1989 entdeckte Asteroid (4263) Abashiri trägt den Namen der Stadt.MPC

Angrenzende Städte und Gemeinden Kitami Koshimizu Ōzora

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Präfektur Hokkaidō Kategorie:Ort mit Seehafen Kategorie:Stadt als Namensgeber für einen Asteroiden