Akō (, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Hyōgo in Japan.
Geographie Akō liegt östlich von Okayama und westlich von Himeji an dem Binnenmeer Seto-Inlandsee.
Geschichte Akō wurde um 1575 zu einer Burgstadt, als sich Ukita Naoie dort niederließ. Der Ort kam um 1600 unter die Herrschaft der Ikeda, um 1645 unter die der Asano. Der letzte dieser Familie war Asano Naganori (1667–1701), dessen Schicksal Anlass war für die Rache der 47 Rōnin. 1702 gelangte die Burg in den Besitz der Nagai, von 1706 bis 1868 war es die Residenz der Mori.
Am 1. September 1951 wurde der Ort Akō unter Einbeziehung der Gemeinden Sakagoe und Takao zur Stadt erhoben.
Sehenswürdigkeiten mini|links|Burg Akō mini|links|Sakoshi Burg Akō Kagaku-ji, der Tempel der Asano. Sakoshi
Verkehr Straße: Sanyo-Autobahn Nationalstraßen 2, 250, 373 Zug: Sanyo-Hauptlinie: nach Kōbe und Kitakyūshū Akō-Linie: nach Aioi und Okayama
Angrenzende Städte und Gemeinden Präfektur Hyōgo: Aioi Kamigōri Präfektur Okayama: Bizen
Persönlichkeiten Shūhei Doen (* 1990), Fußballspieler
Literatur S. Noma (Hrsg.): Akō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 30.
Weblinks
Kategorie:Ort in der Präfektur Hyōgo Kategorie:Ort mit Seehafen
Kategorie:Stadt als Namensgeber für einen Asteroiden