Kazimierz Lipień (* 6. Februar 1949 in Jaczków, Woiwodschaft Niederschlesien; † 12. November 2005 in New York City, New York, Vereinigte Staaten) war ein polnischer Ringer.

Lipień begann mit etwa 16 Jahren mit dem Ringen. 1971, im Alter von 22 Jahren startete er bei den Weltmeisterschaften in Sofia und wurde Zweiter hinter Georgi Markow aus Bulgarien. 1976 wurde er bei den Olympischen Spielen in Montreal im Federgewicht Olympiasieger. Seine internationale Karriere beendete er 1980 in Moskau, als er bei den Olympischen Spielen Sechster wurde.

Der Ringer Józef Lipień ist der Zwillingsbruder von Kazimierz.

Erfolge (OS=Olympische Sommerspiele, WM=Weltmeisterschaften, EM=Europameisterschaften / GR=griechisch-römischer Stil / Fg=Federgewicht)

1971, 2. Platz, WM in Sofia, GR, Fg, hinter Georgi Markow, Bulgarien und vor Hideo Fujimoto, Japan und László Réczi, Ungarn 1972, 3. Platz, EM in Kattowitz, GR, Fg, hinter Georgi Markow und Martti Laakso, Finnland 1972, Bronze, OS in München, GR, Fg, hinter Georgi Markow und Heinz-Helmut Wehling, DDR 1973, 2. Platz, EM in Helsinki, GR, Fg, hinter Nelson Dawidjan, UdSSR und vor Harald Hervig, Norwegen 1973, 1. Platz, WM in Teheran, GR, Fg, vor Anatoli Kawkajew, UdSSR und László Réczi 1974, 6. Platz, EM in Madrid, GR, Fg, hinter Anatoli Kawkajew, Georgi Markow, Ion Păun, Rumänien, László Réczi und Roland Werner, DDR 1974, 1. Platz, WM in Kattowitz, GR, Fg, vor Anatoli Kawkajew und László Réczi 1975, 1. Platz, EM in Ludwigshafen am Rhein, GR, Fg, vor Anatoli Kawkajew und Stoyan Lazarow, Bulgarien 1975, 2. Platz, WM in Minsk, GR, Fg, hinter Nelson Dawidjan und vor László Réczi 1976, 1. Platz, EM in Leningrad, GR, Fg, vor Ion Păun und Suren Nalbandjan, UdSSR 1976, Gold, OS in Montreal, GR, Fg, vor Nelson Dawidjan und László Réczi 1977, 2. Platz, WM in Göteborg, GR, Fg, hinter László Réczi und vor Ion Păun und Nelson Dawidjan 1978, 1. Platz, EM in Sofia, GR, Fg, vor Ion Păun und Tomas Tóth, Ungarn 1978, 2. Platz, WM in Mexiko-Stadt, GR, Fg, hinter Boris Kramarenko, UdSSR und vor Lars Malmkvist, Schweden und Iwan Saikow, Bulgarien 1979, 3. Platz, EM in Bukarest, GR, Fg, hinter Stylianos Migiakis, Griechenland und Tomas Tóth 1980, 6. Platz, OS in Moskau, GR, Fg, hinter Stylianos Migiakis, István Tóth, Ungarn, Boris Kramarenko, Ivan Frgić, Jugoslawien und Panajot Kirow, Bulgarien

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