mini|250px|Sarbel während seines Auftritts beim Eurovision Song Contest 2007 Sarbel [] (* 14. Mai 1981 in London; eigentlich Sarbel Michael, griech.: Σαρμπέλ Μιχαήλ) ist ein griechisch-zyprischer Popsänger. In seinem Heimatland wurde er bekannt mit seiner Debütsingle Se Pira Sovara, ein Duett mit Irini Merkouri.

Biografie Kindheit und Jugendjahre Sarbel Michael kam in Southgate, London zur Welt. Sein Vater, der Zypriote Elias, ist Sänger und Bouzouki-Spieler, die Mutter libanesische Rechtsanwältin.

Sarbels Familie machte häufige Sommerreisen nach Griechenland und Zypern. Er erhielt eine Jesuitenausbildung am St. Ignatius College in Enfield. Sarbel studierte Musik (Stimme), Drama und darstellende Künste.

Im Alter von fünf bis 16 Jahren arbeitete er erfolgreich an der Englischen Nationaloper und dem Königlichen Opernhauscovent Garden und hat Tosca auf Englisch für Chandos Aufnahmen als der Hirtenjunge gespielt. Er wurde nach dem Maroniten Scharbel Machluf benannt, und sein Name spricht man „Sharbel“ richtig aus, aber da im Standardgriechisch „sch“ als Ton fehlt, wird es gemäß der griechischen Transkription „Sarbel“ ausgesprochen.

Musikkarriere Mit 18, auf der Suche nach einer Veränderung in seinem Leben, ging er für ein freiwilliges soziales Jahr nach Kreta, wo er am Heraklion Palladium auftrathttp://www.musiccorner.gr/extras/dream/05_sarbel.html. Mit 21 lebte er immer noch auf Kreta und unterzeichnete einen Vertrag über die Dauer von sechs Jahren bei Sony BMG Griechenland. Für seine griechisch-traditionell-orientalische Musik gemischt mit Pop, erhielt er mehrere Awards bei verschiedenen griechischen Veranstaltungen.

2007 trat er beim Eurovision Song Contest mit dem Titel Yassou Maria für Griechenland an. Der Sieg ging an die Serbin Marija Šerifović, Sarbel belegte den siebten Platz.

In einem Interview im März 2007 erklärte Sarbel, dass er keine internationale Karriere anstrebt: „Ich mach mir weder etwas daraus, im Ausland berühmt zu sein, noch daraus, eine internationale Karriere zu starten. Ich mache mir nur etwas aus Griechenland. Ich bin im Ausland aufgewachsen, aber ich habe mich entschieden, in Griechenland zu leben. Ich kann nicht sagen, ob der Eurovision Song Contest meiner Karriere hilft oder nicht, weil ich es nicht weiß, es ist sehr gefährlich. Jedoch ist dies eine Erfahrung, die ich machen will. Ich will Spaß haben beim Contest und gebe mein Bestes.“.

Diskografie Alben 2004: Parakseno Sinesthima 2006: Sahara 2007: Sahara: Euro Edition 2008: Kati San Esena

Singles (Auswahl) 2004: Se Pira Sovara (mit Irini Merkouri; Original: Sidi Mansour) 2005: Skliri Kardia (Original: Hisham Abbas – Habibi Dah) 2005: Boro Boro (Original: Arash – Boro Boro) 2005: Sokolata 2006: Na 'Soun Thalassa (mit Natasa Theodoridou) 2006: Taxe Mou 2006: Enas Apo Mas (Original: Gareth Gates – Anyone of Us) 2007: Yassou Maria 2007: Mi Chica (Original: Abdel Kader) 2008: Echo Trelathei 2023: I Kardia Mou Kanei Mpam (mit Rene Ageri)

Einzelnachweise

Weblinks Offizielle Seite

Sarbel bei eurovision.de

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