miniatur|100px|Gedenktafel für Christoph Haberland in Riga Christoph Haberland (lettisch: ; * in Riga;Getauft am 6. Januar 1750jul., Quelle: Taufmatrikel der St.-Petri-Kirche zu Riga (lettisch: Rīgas sv. Pētera baznīca). † ebenda)Beerdigungsmatrikel der St.-Petri-Kirche zu Riga (lettisch: Rīgas sv. Pētera baznīca). war ein bekannter Architekt, der in Riga wirkte. Haberland war ein Vertreter des bürgerlichen Klassizismus.

Leben Der Deutsch-Balte Haberland wurde in einem Eckhaus an der Kreuzung Riharda Vāgnera iela und Teātra iela geboren.Susanne Dell: Riga. Book on Demand, Norderstedt 2010, ISBN 978-9934-8152-0-1, S. 66. Er studierte in Berlin und Dresden. Mit der Projektierung des Anbaus des Bibliothekflügels an das ehemalige Domkloster errang er Ansehen unter den Fachkollegen und Zuspruch bei den Auftraggebern. Der Säulensaal im Museum der Geschichte Rigas und der Seefahrt (1778) wird als sein Meisterwerk betrachtet. Haberland war Stadtarchitekt Rigas 1789–1797. Als Erkennungszeichen Haberlands gilt die harmonische Verknüpfung von Klassizismus mit Elementen des Barock.

Hauptwerke miniatur|Säulensaal, Museum der Geschichte Rigas und der Schifffahrt miniatur|Entwurf für die Johanneskirche in Valga 1797 1778: Säulensaal im Museum der Geschichte Rigas und der Schifffahrt 1785: Wohnhaus auf der Theaterstraße 6 1781–1788: lutherische Kirche in Alūksne 1791/1792: lutherische Kirche in Katlakalns (lettisch: Katlakalna luterāņu baznīca)

Literatur Крастиньш Я. А. Стиль модерн в архитектуре Риги. Стройиздат, Москва 1988. (Упоминание о Хаберланде в обзорной статье). Ottokar Gerich: Christoph Haberland und seine Bauten. Dissertation, Technische Universität Hannover, 1927.

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Denkmäler und Denktafeln in Riga

Einzelnachweise

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