László Kovács [] (* 14. Mai 1933 in Cece, Königreich Ungarn; † 22. Juli 2007 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein ungarisch-US-amerikanischer Kameramann.
Leben László Kovács studierte zwischen 1952 und 1956 an der Budapester Schauspiel- und Filmhochschule (Színház- és Filmművészeti Főiskola), unter anderem bei György Illés. Nachdem er zusammen mit Vilmos Zsigmond die Ereignisse im Zuge des Einmarsches der sowjetischen Armee in Budapest 1956 mit der 35-mm-Filmkamera festgehalten hatte, flüchteten sie mit 9100 Meter Material über Österreich in die USA, wo er 1957 politisches Asyl erhielt. Die Ungarn-Krise war zu dem Zeitpunkt nicht mehr aktuell, Kovács musste mangels Englischkenntnissen mit einfachen Arbeiten Geld verdienen. Die Ungarn-Dokumentation wurde mit Walter Cronkite erst 1961 von CBS ausgestrahlt. Anschließend war Kovács als Kameramann für mehrere Fernsehproduktionen und Low-Budget-Filme tätig, zum Teil unter den Namen Leslie Kovacs oder Art Radford.
Für die American-International-Pictures-Produktionen Hell’s Angels on Wheels (Die wilden Schläger von San Francisco) sowie The Savage Seven drehte er Fahraufnahmen von Motorrädern und wurde wie Jack Nicholson und Sabrina Scharf anschließend für die Dreharbeiten für Easy Rider im Frühjahr 1968 engagiert.
Kovács wirkte auch als Fotograf und inszenierte als Regisseur drei Filme.
Filmografie (Auswahl)
Auszeichnungen (Auswahl) 1998 Camerimage – Preis für sein Lebenswerk 2001 gewann er einen Hollywood Film Award. 2002 wurde er von der American Society of Cinematographers mit einem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.
Weblinks
The Hollywood Reporter: Cinematographer Laszlo Kovacs dies at 74. 24. Juli 2007.
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