Baise-moi (Fick mich!) ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 2000. Regie führte Virginie Despentes, von der auch die in deutscher Übersetzung unter dem Titel Baise-moi – Fick mich bei Rowohlt erschienene Buchvorlage stammt. Der Film erschien erstmals in Frankreich, wo er zunächst „ab 16“, dann nach einer Klage der rechtsextremen Partei MNR „ab 18“ und schließlich vom Staatsrat wegen Hardcore-Szenen als „X“ freigegeben wurde; damit durfte er nur noch in Kinos gezeigt werden, zu denen Minderjährige keinen Zugang hatten. In Deutschland wurde der Film in Programmkinos gezeigt und auf der DVD-Veröffentlichung eine Vergewaltigungsszene zur Entschärfung abgedunkelt.
Handlung Nachdem Manu von mehreren Männern vergewaltigt worden ist, beschuldigt ihr Bruder sie, die Schuld daran selbst zu tragen. Es kommt zu einem Streit, in dessen Verlauf Manu ihren Bruder erschießt und schließlich die Flucht ergreift. Zur gleichen Zeit erwürgt Nadine ihre Mitbewohnerin im Streit und wird kurz darauf Zeugin, wie ihr bester Freund von konkurrierenden Drogendealern erschossen wird; auch sie beschließt zu fliehen. Auf ihrer Flucht vor der Vergangenheit, dem Geschehenen und ihrem Leben treffen die beiden Frauen aufeinander und beschließen, zusammen auszubrechen und durch Frankreich zu ziehen.
Sie kommen auf die Idee, einer Frau ihre Bankkarte abzunehmen und sie anschließend zu erschießen. Sie stehlen ein Auto, überfahren den Besitzer und machen von nun an den verschiedensten Männern gezielte Avancen, verführen sie zum Sex, um sie anschließend voller Hass umzubringen. Im Laufe der Zeit verlieren sie jegliche Hemmungen und erschießen die Menschen, sobald ihnen etwas nicht gefällt.
Kritiken In den Rezensionen wird insbesondere die „Nähe zum visuellen Jargon der Pornoindustrie“ herausgestellt.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2000 Kategorie:Französischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Thriller Kategorie:Rape-and-Revenge-Film Kategorie:Feministischer Pornofilm Kategorie:Literaturverfilmung Kategorie:Ehemals indizierter Film