Andreas Sieling (* 1963 in Oldenburg) ist ein deutscher Organist und Musikwissenschaftler.
Leben Sieling studierte in Berlin Musikwissenschaft, Germanistik und Publizistik. 1994 wurde er mit der Dissertation August Wilhelm Bach (1796–1869). Kirchenmusik und Seminarmusiklehrerausbildung in Preussen im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts an der TU Berlin promoviert. In Düsseldorf setzte er seine Ausbildung mit einem Orgelstudium an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Hans-Dieter Möller fort. In Halle absolvierte er das A-Examen für Kirchenmusik. Sieling unterrichtet als Honorarprofessor an der Universität der Künste Berlin Orgel, Aufführungspraxis und Orgelmethodik. Seit 2005 ist er als Organist am Berliner Dom tätig.
Ehrungen Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz verlieh Andreas Sieling am 24. April 2020 den Titel „Kirchenmusikdirektor“. - Mitteilung der EKBO vom 30. April 2020, abgerufen am 23. November 2020 Die Urkunde übermittelte Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein im Gottesdienst am 15. November 2020 im Berliner Dom. Im Oktober 2021 wurde er im Konzerthaus am Gendarmenmarkt als erster Kirchenmusiker mit einem Opus Klassik ausgezeichnet.Hans Ackermann: OPUS KLASSIK für den Domorganist Andreas Sieling. In: rbb-online.de. 9. Oktober 2021.
Veröffentlichungen
Tondokumente Toccata. CD, Magnoliarecords, 2001. Orgelmusik des 19. Jahrhunderts. CD, Castigo, 2003. Jan Janca. CD, MDG, 2009. Charles Tournemire: Cinq improvisations. CD, MDG, 2008. Theophil Laitenberger. Orgelwerke. CD, MDG, 2010. Alte Meister. In Bearbeitung von Karl Straube. CD, MDG, 2012. Berlin! Organ works by Berlin composers. CD, MDG, 2020.
Weblinks Homepage
NDR Kultur à la carte vom 17. Dezember 2021
Einzelnachweise
Kategorie:Klassischer Organist Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin) Kategorie:Domorganist Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1964 Kategorie:Mann