mini|hochkant=1.33|Seifertsmühl von Süden gesehen. Seifertsmühl ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Merzdorf im Süden von Brandenburg im Landkreis Elbe-Elster.
Geschichte mini|hochkant=1.33|Seifertsmühl auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910). Seifertsmühl wurde 1403 als die Sifridismoel erstmals erwähnt. Es ist somit das jüngste der Schradendörfer, Schraden selbst einmal ausgenommen. Der Name bedeutet vermutlich Mühle des Siegfried.Emilia Crome: Die Ortsnamen des Kreises Bad Liebenwerda. Akademie-Verlag, Berlin 1968
Seifertsmühl war ursprünglich Vorwerk des Rittergutes Elsterwerda. Das Dorf entstand im 16. Jahrhundert.
Kirchlich gehörte Seifertsmühl zu dem 5 Kilometer entfernten Frauenhain. Die Kinder von Seifertsmühl wurden in Merzdorf von zwei Lehrern unterrichtet.
Die Landwirtschaft war immer die Haupteinnahmequelle für den Ort. Merzdorf und Seifertsmühl produzierten noch Anfang des 20. Jahrhunderts 1000 bis 3000 t Zwiebeln pro Jahr, die hauptsächlich in den Städten in Sachsens verkauft wurden. Aber auch Gurken und Möhren wurden angebaut.Heinrich Nebelsieck: Geschichte des Kreises Liebenwerda. In: Geschichten der Territorien und Kreise der Provinz Sachsen, Band 1.O. Bornschein, O.F. Gandert: Heimatkunde für den Kreis Liebenwerda. Verlag C. Ziehlke, 1929
Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner 1816 86 1910 287 1926 297
Persönlichkeiten mini|hochkant=0.6|Otto Julius Hönicke Otto Julius Hönicke (1867–1943), Musiker, Dirigent und Kapellmeister. Er lebte und starb in Seifertsmühl.Otto Julius Hönicke in der Datenbank der Deutschen Nationalbibliothek, abgerufen am 6. August 2021
Weblinks
Fußnoten und Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Elbe-Elster Kategorie:Schraden (Landschaft) Kategorie:Merzdorf (Elbe-Elster) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Elbe-Elster) Kategorie:Ersterwähnung 1403