Die Blohm & Voss P 214 war eine Studie eines einsitzigen deutschen Jagdflugzeugs aus dem Jahr 1945 im Rahmen des Jägernotprogramms.

Geschichte Das vom Sommer bis zum Herbst 1944 erarbeitete Projekt wurde offiziell als Bemannte Fla-Bombe (Fla: kurz für Flugabwehr) bezeichnet. Es handelt sich um ein Flugzeug, das durch einen Flugzeugführer gesteuert, eine starke Sprengladung an den feindlichen Bomberverband heranbringen sollte. In genügender Nähe des Verbandes sollte der Pilot abspringen und die nunmehr unbemannte Maschine mit ihrer Sprengladung zur Explosion bringen. Da das Abspringen im Anflug zwar theoretisch möglich, aber praktisch wahrscheinlich ausgeschlossen war, kann man dies als eine „Selbstmordbombe“ bezeichnen.

Technische Daten

Kenngröße Daten Besatzung 1 Spannweite 7,00 m Länge 7,25 m Flügelfläche 10 m² Startmasse 3600 kg

Literatur Heinz Nowarra: Die deutsche Luftrüstung 1933–1945. Band 1: Flugzeugtypen AEG – Dornier. Bernard & Graefe, Koblenz 1993, ISBN 3-7637-5465-2.

Weblinks

Ulrich Albrecht: Artefakte des Fanatismus. In: W&F – Informationsdienst Wissenschaft und Frieden, 4, 1989

P 214 Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt (Deutschland) Kategorie:Jagdflugzeug (1940–1949) Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Deutsches Reich)