Das Schifffahrtmedizinische Institut der Marine in Kronshagen ist die zentrale fachliche Einrichtung für alle Sanitätsoffiziere der Deutschen Marine. Neben der schifffahrtmedizinischen Kompetenz für die Flotte werden in der Tauchmedizin auch Leistungen für die gesamte Bundeswehr erbracht. Das Institut soll 2023 einen Neubau auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg beziehen.https://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article132555799/Mediziner-der-Marine-ziehen-von-Kiel-nach-Hamburg.htmlhttps://www.abendblatt.de/hamburg/eimsbuettel/article205574391/Frau-vergiftet-Warum-Shisha-rauchen-so-gefaehrlich-ist.html

Geschichte Das Schifffahrtmedizinische Institut der Marine wurde am 2. Januar 1961 unter der damaligen Bezeichnung Uboots- und Taucherphysiologisches Institut der Marine (UTPIM) mit Sitz im Sanitätsbereich der Technischen Marineschule Kiel (TMS I) gegründet. Ihren heutigen Namen trägt die Dienststelle seit dem 1. Mai 1965.Bundesarchiv: Die Dienststelle ist seit August 1961 auf dem Gelände des ehemaligen Marinelazaretts untergebracht. Mit der Transformation der Bundeswehr und der damit einhergehenden Umstrukturierung des Sanitätsdienstes der Marine ging die truppendienstliche Führung erneut auf den Amtschef des Marineamts über.Der Sanitätsdienst der Marine-Die erste Neugliederung, Sanitätsdienst der Bundeswehr, 29. Mai 2006.

Seit 1. Oktober 2012 untersteht es dem Abteilungsleiter Marinesanität und Admiralarzt der Marine im Marinekommando in Rostock.Axel Schimpf. Das Marinekommando in Rostock – Die Marine auf Zukunftskurs. In: Marineforum 1/2-2013, S. 22ff.

Aufgaben Das Leistungsspektrum umfasst heute die Tauch- und Überdruckmedizin und die gesamte maritime Medizin. Dazu zählen die Arbeitsmedizin und Umweltmedizin an Bord, die Schifffahrtsmedizin, die maritime medizinische Ergonomie und die Marinepsychologie.

Das Institut verfügt über eine der modernsten Druckkammeranlagen Europas. Am Institut wird die Schiffsarzt- und Taucherarztausbildung für alle Teilstreitkräfte der Bundeswehr durchgeführt. Für die absolvierte Schiffsarztausbildung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat Maritime Medizin, das seit 6. Juni 2001 Voraussetzung für den Einsatz als Schiffsarzt in der Deutschen Marine ist, aber auch allen Nicht-Bundeswehrangehörigen offensteht. Die wissenschaftliche Arbeit auf den Gebieten der Schifffahrt-, Tauch- und Überdruckmedizin, der Arbeitsmedizin, der Ergonomie, der Leistungs- und Ernährungsphysiologie an Bord und der maritimen Psychologie erfolgt in enger Kooperation mit den Universitäten Kiel und Lübeck. Ferner führt das Institut Untersuchungen, Begutachtungen, Behandlungen und Eignungsfeststellungen durch.

Gliederung Das Institut gliedert sich in: Abteilung I: Maritime Medizin Abteilung II: Tauch- und Überdruckmedizin Abteilung III: Forschung Ausbildungszentrum Marinesanitätsdienst Beauftragter für den Taucherdienst (BeaTD)

Kommandeure Nr. Dienstgrad Name Beginn Ende1FlottenarztArmin Wandel196219732FlottenarztKlaus Seemann197319853FlottenarztJoachim Pröhl198519894FlottenarztBodo Greiner198914. Januar 2004, www.maritimemedizin.de5FlottenarztRainer Pinnow14. Januar 200419. September 20066FlottenarztStefan Neidhardt19. September 20063. Juni 20197FlottenarztDirk Möllmann3. Juni 2019Oktober 20218FlottenarztWiebke FranckOktober 2021Juli 20239FlottenarztKarsten WegnerJuli 2023

Weblinks Website des Schifffahrtmedizinischen Instituts der Marine auf www.bundeswehr.de

Homepage der Deutschen Gesellschaft für Maritime Medizin e. V.

Einzelnachweise

Kategorie:Ausbildungseinrichtung in der Marine (Bundeswehr) Kategorie:Behörde in der Marine (Bundeswehr) Kategorie:Behörde im Sanitätswesen (Bundeswehr) Kategorie:Medizinisches Forschungsinstitut Kategorie:Kronshagen Kategorie:Ressortforschungseinrichtung Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1961