Rock im Park ist ein jährlich am ersten Wochenende im Juni im Volkspark Dutzendteich in Nürnberg stattfindendes Musikfestival und eine Parallelveranstaltung zu Rock am Ring mit einer in der Regel identischen Bandbesetzung.

1993 bis 1996: Wien und München Geschichte mini|Logo von Rock im Park bis 2009 mini|Logo von Rock im Park von 2009 bis 2019

Seit 1993 findet als Parallelveranstaltung zu Rock am Ring im Westen ein Rockfestival im Süden statt. Der erste Standort war 1993 unter dem Namen Rock in Vienna in Wien. 1994 fand das Festival dann als Rock in Riem am alten Flughafen in München-Riem statt. Als Veranstalter agieren seit der Erstauflage in München die Unternehmen ARGO Konzerte GmbH und Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH & Co.KG. 1995 zog es als Rock im Park ins Münchner Olympiastadion und den Olympiapark um, wo es auch 1996 stattfand.

Line-ups 1993: u. a. Def Leppard, INXS, Faith No More, The Silencers, Brian May, Leonard Cohen, Ugly Kid Joe, Héroes del Silencio, Die Fantastischen Vier, Lenny Kravitz

1994: u. a. Aerosmith, Peter Gabriel, Crowded House, The Hooters, Clawfinger, Rage Against the Machine, Paradise Lost, Nina Hagen, Extreme, The Smashing Pumpkins, The Breeders, Radiohead

1995: u. a. Van Halen, Bon Jovi, Bad Religion, Megadeth, Otto, The Pretenders, Del Amitri, Dave Matthews Band, Weezer, Faith No More, Héroes del Silencio, H-Blockx

1996: u. a. Mike & the Mechanics, Herbert Grönemeyer, Héroes del Silencio, Die Toten Hosen, Bryan Adams, K’s Choice, Alanis Morissette, Paradise Lost, Rage Against the Machine, Zucchero, Sting, Sepultura, Fugees

Ab 1997: Rock im Park in Nürnberg Geschichte Seit 1997 findet Rock im Park in Nürnberg statt. Bis zum Umbau für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 befand sich die Centerstage im Frankenstadion. 2004 zog man um auf das benachbarte Zeppelinfeld, einen Teil des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes der NSDAP. Wegen der unmittelbaren Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft musste man 2006 ein weiteres Mal ausweichen und verlagerte die Hauptbühne in den Luitpoldhain.

Mit dem Festival 2006 nahm Rock im Park auch aufgrund logistischer Komplikationen mit der Fußball-WM 2006 als Parallelveranstaltung vermeintlich Abschied vom Nürnberger Standort. Am 19. Oktober 2006 wurde bekanntgegeben, dass das Festival zukünftig nicht mehr in Nürnberg stattfinden soll.Nürnberger Nachrichten vom 20. Oktober 2006 Es wurde nach einer neuen Spielstätte in Bayern und Baden-Württemberg gesucht. Am 29. November 2006 wurde jedoch veröffentlicht, dass das Festival auch weiterhin, vorerst jedoch nur mit Vertrag für 2007, in Nürnberg stattfinden wird.Nürnberg online – "Rock im Park" bleibt auch im Jahr 2007 in Nürnberg Nach dem überragenden Erfolg in diesem Jahr wurde beschlossen, auch weiterhin Nürnberg als Veranstaltungsort zu nutzen.

Seit 2007 liegt die Centerstage wieder auf dem Zeppelinfeld.

Im Jahr 2005 besuchten das Festival 45.000 Besucher, im Jahr 2006 49.000. 2007 war das Festival erstmals im Voraus ausverkauft, 60.000 Besucher wurden gezählt. Gleichzeitig fand 2007 am Samstag des Festivals im Franken-Stadion das Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2008 zwischen Deutschland und San Marino statt. Auch 2008 war Rock im Park bereits im Vorfeld restlos ausverkauft und 70.000 Rockfans besuchten das Festival.

Bei Rock im Park 2010 waren ungefähr 60.500 Zuschauer.Rock im Park 2010 - Festivalbericht mit vielen Bildern und Videos Doch obwohl das Festival ungefähr gleiche Besucherzahlen wie im Jahre 2007 hatte, war es 2010 nicht ausverkauft. Das liegt unter anderem daran, dass der Zuschauerraum der Alternastage etwas vergrößert wurde und somit mehr Karten als in den Vorjahren in den Verkauf hätten gehen können. Zum Jubiläum fand das Festival im Jahr 2010 über vier Tage statt.

2012 war Rock im Park erstmals seit 2008 wieder ausverkauft. Bereits drei Monate vor dem Festival waren alle Dreitageskarten restlos vergriffen. offizielle Pressemitteilung

Im Jahr 2017 war das Festival abermals ausverkauft und es wurde mit 88.500 Besuchern ein neuer Besucherrekord aufgestellt.Das war Rock im Park 2017 aus Sicht von Polizei, Feuerwehr und Veranstalter auf infranken.de, vom 4. Juni 2017, aufgerufen am 2. Mai 2018

Am 16. April 2020 gab der Veranstalter bekannt, dass die beiden Festivals Rock im Park und Rock am Ring 2020 aufgrund des Verbotes aller Großveranstaltungen im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 31. August abgesagt werden. Bereits erworbene Tickets konnten für das jeweilige Festival des Folgejahres kostenfrei umgetauscht werden. Alternativ wurde ab dem 15. Juli 2020 auch eine vollständige Rückerstattung des Kaufpreises angeboten. Es sollte keine Änderungen bei den geplanten Headlinern geben. Von Seiten des Veranstalters hieß es am 25. September 2020, dass der Großteil der Ticketbesitzer die Umtauschmöglichkeit wahrgenommen habe und so für den Vorverkauf nur noch ein Restkontingent an Eintrittskarten zur Verfügung stehe. Am 10. März 2021 wurde „vor dem Hintergrund der weiterhin unsicheren Infektionslage“ die Absage der beiden Schwesterfestivals für das Jahr 2021 bekanntgegeben. Aufgrund des erneuten Ausfalls wurde das Festival im April 2021 vom Deutschen Kulturrat in die Vorwarnstufe der Roten Liste 2.0 aufgenommen.

2022 wurde zum ersten Mal ein Awareness-Team eingesetzt, das bei einigen Besuchern auf Kritik stieß.

Line-ups 1990er Jahre Datum Künstlerrock-im-park.de - History Veranstaltungsort Besucher Preise 16.–18. Mai 1997 u. a. KISS, Aerosmith, Die Ärzte, Texas, Bush, Otto Waalkes, Republica, Supertramp, Fugees, Zucchero, Sabrina Setlur Frankenstadion 40.000Kiss-Konzerte 1997, auch RiP 110 DM 29.–31. Mai 1998 u. a. Genesis, Bob Dylan, Rammstein, Ozzy Osbourne, Clawfinger, J.B.O., Fear Factory, Van Halen Frankenstadion k. A. 131 DM 1999 u. a. Metallica, Alanis Morissette, Bryan Adams, Skunk Anansie, Robbie Williams, Heather Nova, Amanda Marshall Frankenstadion k. A. 30.000 (geschätzt) 139 DM

2000er Jahre Datum Künstlerrock-im-park.de - History Veranstaltungsort Besucher Preise 9.–11. Juni 2000 Headliner Sting, Die Toten Hosen, Pearl Jam Frankenstadion k. A. 40.000 (geschätzt) 139 DM Außerdem u. a. Santana, Rage Against the Machine, Oasis, Slipknot, Deftones, Eurythmics 1.–3. Juni 2001 Headliner Limp Bizkit, Radiohead, a-ha Frankenstadion k. A. 50.000 (geschätzt) 160 DM Außerdem u. a. Kid Rock, Alanis Morissette, HIM, Travis, 3 Doors Down, Linkin Park, Samy Deluxe, Anastacia, Papa Roach, Tool, H-Blockx, Godsmack, The Hives, Torch, OutKast, Blumfeld, Emil Bulls, Disturbed, Uncle Ho, Mudvayne, Queens of the Stone Age, Afrob, Thumb, Seeed, OPM, Alien Ant Farm, Reamonn, HIM, Donots, 4Lyn, Anastacia, Big Jim, Blackmail, Boy Hits Car, Briskeby, Chima, The Devine Comedy, John Doyle, Echt, Amen, Eläkeläiset, Erkan & Stefan, Feeder, (hed)p.e., Heyday, The (International) Noise Conspiracy, JJ72, K’s Choice, Oliver Kalkofe, Korona, Krezip, Lifehouse, Madrugada, Mambo Kurt, Manic Street Preachers, Mo Solid Gold, My Vitriol, NTS, Patrice, Reel Big Fish, Semisonic, Shantel, Slut, Söhne Mannheims, Sona Fariq, SR‐71, Starsailor, Static-X, Studio Braun, Sub7even, Tomte, Toploader, Turin Brakes, Vega4, Waikiki Beach Bombers, Zombie Joe 17.–19. Mai 2002 Headliner Ozzy Osbourne, Lenny Kravitz, Neil Young Frankenstadion k. A. 40.000 (geschätzt) 83,50 € Außerdem u. a. Macy Gray, Farin Urlaub, Such a Surge, Jamiroquai, System of a Down 6.–8. Juni 2003 Headliner Metallica, Iron Maiden, Placebo Frankenstadion k. A. 40.000 (geschätzt) 106,50 € Außerdem u. a. Dave Gahan, Moby, Marilyn Manson, Disturbed, Deftones, Queens of the Stone Age, Reamonn, Absolute Beginner, Murderdolls, Zwan, The Cardigans, Apocalyptica, The Hellacopters, The Hives, Evanescence 4.–6. Juni 2004 Headliner Die Toten Hosen (Friss oder stirb Tour), Red Hot Chili Peppers, Korn Zeppelinfeld 40.000Süddeutsche.de Rock im Park 2004 106,50 € Außerdem u. a. Muse, Judas Priest, Faithless, Avril Lavigne, Motörhead, Machine Head, Dick Brave, Nickelback, Hoobastank, 3 Doors Down, Ektomorf, Mnemic, In Flames, Anthrax, Edguy, Killswitch Engage, Static-X, Chimaira, Donots, The Dillinger Escape Plan, Sportfreunde Stiller, Wir sind Helden, The Rasmus, Evanescence, Lambretta, The Beatsteaks, Seeed 3.–5. Juni 2005 Headliner Iron Maiden, R.E.M., Wir sind Helden Zeppelinfeld 45.000 108,50 € Außerdem u. a. Green Day, Marilyn Manson, Dir En Grey, Maroon 5, Billy Idol, Kagerou, Mudvayne, Slipknot, In Flames, Slayer, Mötley Crüe, Velvet Revolver, The Hellacopters, Lacuna Coil, Silbermond 2.–4. Juni 2006 Headliner Depeche Mode, Tool, Metallica Luitpoldhain 49.000 110 – 131 € Außerdem u. a. Alice in Chains, Art Brut, Babyshambles, Bela B. y Los Helmstedt, Bloodhound Gang, Bullet for My Valentine, Bushido, Deftones, The Dresden Dolls, Dir En Grey, Dredg, Editors, Franz Ferdinand, In Flames, Jamiroquai, Kaiser Chiefs, Korn, Lacuna Coil, Morrissey, Napoleon, Nelly Furtado, Opeth, Paul Weller, Pharrell Williams, Placebo, Soulfly, Sportfreunde Stiller, Stone Sour, The Darkness, The Streets, Tomte, Trivium, Turbonegro, Avenged Sevenfold, Disco Ensemble, Earthbend, Angels & Airwaves 1.–3. Juni 2007 Headliner The Smashing Pumpkins, Die Ärzte, Linkin Park Zeppelinfeld 60.000 110 – 131 € Außerdem u. a. The White Stripes, Thirty Seconds to Mars, Arctic Monkeys, Down Below, As I Lay Dying, Beatsteaks, Billy Talent, Bloodsimple, Breed 77, Chimaira, Disco Ensemble, Enter Shikari, Evanescence, Funeral for a Friend, Ghosts, Gogol Bordello, Good Charlotte, Head Automatica, Hinder, The Hives, Jan Delay & Disko No. 1, Kaiser Chiefs, Killswitch Engage, The Kooks, Korn, Lamb of God, Little Man Tate, Machine Head, Mando Diao, Maxïmo Park, McQueen, Megadeth, MIA., Mr Hudson & The Library, Muse, My Chemical Romance, Ohrbooten, Paolo Nutini, Paramore, Rafael Weber, Razorlight, Scissor Sisters, Silverstein, Slayer, Stone Sour, Sugarplum Fairy, Sunrise Avenue, Tele, The Cat Empire, The Cribs, The Fratellis, The Higher, The Sounds, The Used, Travis, Type O Negative, Under the Influence of Giants, Wir sind Helden, Velvet Revolver, Wolfmother, Zoot Woman 6.–8. Juni 2008 Headliner Die Toten Hosen, Rage Against the Machine, Metallica Zeppelinfeld 75.000Bild.de Neuer Besucherrekord bei Rock im Park 128,50 € Außerdem u. a. The Prodigy, Incubus, Sportfreunde Stiller, The Verve, The Offspring, Motörhead, HIM, Queens of the Stone Age, Eagles of Death Metal, Fettes Brot, Culcha Candela, The Fratellis, Serj Tankian, Bullet for My Valentine, Babyshambles, Nightwish, Lostprophets, In Flames, Kate Nash, Kid Rock, Alter Bridge, Simple Plan, Madsen, Dimmu Borgir, Bad Religion, Justice, Disturbed, 36 Crazyfists, Rooney, Stereophonics, Manic Street Preachers, Airbourne, Saxon, Pendulum, Danko Jones 5.–7. Juni 2009 Headliner Limp Bizkit, The Killers, Slipknot Zeppelinfeld 60.000 135 € Außerdem u. a. 2raumwohnung, Alexisonfire, All That Remains, … And You Will Know Us by the Trail of Dead, Basement Jaxx, Biffy Clyro, Billy Talent, Black Stone Cherry, Bloc Party, Bring Me the Horizon, Chester French, Chris Cornell, Dir En Grey, DragonForce, Dredg, Enter Shikari, Esser, Expatriate, Flogging Molly, Gallows, Guano Apes, Ich Bin Bunt, Jan Delay & Disko No. 1, Juliette Lewis, Kettcar, Kilians, Killswitch Engage, Kitty, Daisy & Lewis, Korn, Little Man Tate, Machine Head, Madina Lake, Madness, Mando Diao, Marilyn Manson, MIA., Middle Class Rut, New Found Glory, Pain, Papa Roach, Peter Bjorn and John, Peter Fox, Phoenix, Placebo, Polarkreis 18, Razorlight, Reamonn, Scouting for Girls, Selig, Sevendust, Shinedown, Steadlür, Sugarplum Fairy, The All-American Rejects, The Crave, The Gaslight Anthem, The Kooks, The Prodigy, The Rifles, The Soundtrack of Our Lives, The Script, The Subways, Tomte, Trivium, Volbeat, White Lies

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